Fußball-Ticker

Ex-St.-Paulianer wird Trainer in Kaiserslautern

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Medien: Frontzeck wird neuer Trainer in Kaiserslautern

Michael Frontzeck wird neuer Trainer des 1. FC Kaiserslautern und damit Vertreter des wegen Herz-Rhythmusstörungen pausierenden Jeff Strasser. Das berichteten am Mittwochabend der „Kicker“ und die Zeitung „Rheinpfalz“. Der Tabellenletzte der 2. Fußball-Bundesliga wird den bundesliga-erfahrenen Coach den Berichten zufolge am Donnerstagmittag bei einer Pressekonferenz zusammen mit dem neuen Sportvorstand Martin Bader vorstellen.

Bader und Frontzeck kennen sich bereits aus ihrer Zeit bei Hannover 96. Außerdem trainierte der 53 Jahre Frontzeck im deutschen Profifußball bereits Alemannia Aachen, Arminia Bielefeld, Borussia Mönchengladbach und den FC St. Pauli.

Der FCK hatte Mittwoch bekanntgegeben, dass Strasser infolge einer verschleppten Grippe an Herz-Rhythmusstörungen leidet und deshalb eine Pause von vier bis sechs Wochen einlegen muss. Der Luxemburger musste in der Halbzeitpause des Spiels beim SV Darmstadt 98 vor einer Woche ins Krankenhaus gebracht werden.

Halil Altintop kehrt zum FCK zurück

Stürmer Halil Altintop kehrt unterdessen nach mehr als elf Jahren zum FCK zurück. Der 35-Jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum Sommer 2019, der auch für die 3. Liga gilt. Das teilte der Verein am Mittwochabend mit. „Der FCK ist für mich eine Herzensangelegenheit. Mich verbindet viel mit der Region, der Stadt und dem Verein und ich komme gerne zurück nach Kaiserslautern, wo vieles für mich begonnen hat“, sagte der langjährige Bundesliga-Stürmer.

Der Zwillingsbruder von Hamit Altintop spielte schon von 2003 und 2006 für den FCK und stand zuletzt beim tschechischen Spitzenclub Slavia Prag unter Vertrag. In der Bundesliga spielte der langjährige türkische Nationalspieler für Schalke 04, Eintracht Frankfurt und den FC Augsburg.

Langkamp wechselt von Hertha BSC zu Werder Bremen

Sebastian Langkamp wechselt von Hertha BSC zu Werder Bremen. Das teilten beide Fußball-Clubs am Mittwochabend kurz vor dem Ende der Transferfrist mit. Der Abwehrspieler war viereinhalb Jahre in Berlin aktiv und absolvierte 106 Spiele in der Bundesliga für die Hertha. In Bremen soll er Lamine Sané ersetzen, der aus disziplinarischen Gründen nicht mehr zum Kader der Norddeutschen gehört. Werder zahlt nach übereinstimmenden Medienberichten rund 2,5 Millionen Euro für den Innenverteidiger. Über die Vertragslaufzeit machten die Bremer wie üblich keine Angaben.

Hannover 96 leiht unterdessen Uffe Bech an den Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth aus. Der 25 Jahre alte Däne soll nach 96-Angaben in der 2. Liga Spielpraxis sammeln. Der Mittelfeldspieler war im Juli 2015 vom FC Nordsjaelland nach Hannover gewechselt. Wegen einiger Verletzungen kam Bech in zweieinhalb Jahren nur zu 19 Pflichtspiele.

St. Pauli: Nehrig und Verlinden melden sich zurück

Beim FC St. Pauli entspannt sich die personelle Notlage. Drei Tage vor dem Punktspiel beim 1. FC Heidenheim sind Kapitän Bernd Nehrig und Winterzugang Thibaud Verlinden in das Mannschaftstraining zurückgekehrt, teilte der Zweitligaclub am Mittwoch mit. Sie können damit auf ihr Mitwirken am Sonnabend (13 Uhr/Sky) hoffen. Lasse Sobiech, Christopher Avevor, Mats Moeller Daehli und Ryo Miyaichi trainierten individuell.

Özil verlängert bei Arsenal

Erst Pierre-Emerick Aubameyang für 63,75 Millionen Euro verpflichtet, dann Mesut Özil zum Großverdiener gemacht: Der deutsche Weltmeister hat am Mittwoch seinen Vertrag beim FC Arsenal um weitere dreieinhalb Jahre bis zum 30. Juni 2021 verlängert. Der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler steigt damit nach monatelangem Poker zum bestbezahlten Profi bei den Gunners auf. Dem Vernehmen nach verdient Özil künftig rund 400.000 Euro die Woche, das sind im Jahr etwa 20,6 Millionen Euro.

Sein bisheriger Kontrakt wäre am Saisonende ausgelaufen. Angeblich hatte der frühere Schalker und Bremer seinen Verbleib in London auch von der Verpflichtung des Dortmunder Torjägers Aubameyang abhängig gemacht. Özil hatte unlängst Verstärkungen gefordert. Arsenal verpflichtete zudem Henrich Mchitarjan im Tausch mit Alexis Sánchez von Manchester United.

An Özil sollen der italienische Rekordmeister Juventus Turin und auch ManUnited Interesse gehabt haben. United-Teammanager Jose Mourinho ist ein Fan von Özil, beide gewannen 2012 zusammen mit Real Madrid die spanische Meisterschaft. Mourinho hatte den deutschen Nationalspieler als "einzigartig" bezeichnet: "Die beste Nummer zehn der Welt."

Özil war 2013 für die damalige deutsche Rekordsumme von 50 Millionen Euro von Real zum FC Arsenal gewechselt. Dort hat er dreimal den FA Cup gewonnen und seither die meisten Torvorlagen in der Premier League gegeben sowie die meisten Chancen kreiert. International hat er die hohen Erwartungen aber nicht immer erfüllen können.

Trauer um Rolf Schafstall

Der VfL Bochum trauert um Ex-Trainer Rolf Schafstall, der nach Vereinsangaben am Dienstag im Alter von 80 Jahren verstarb. Insgesamt dreimal coachte Schafstall den Revierclub. Außerdem stand er als Trainer unter anderem bei Schalke 04, dem MSV Duisburg, Rot-Weiss Essen, dem Karlsruher SC, Bayer Uerdingen, Hannover 96 und Fortuna Düsseldorf unter Vertrag.

Schafstall lebte zuletzt in Krefeld. Zu seinen größten Erfolgen zählte das Erreichen des Uefa-Cup-Halbfinales mit dem MSV Duisburg (1978/79) und des DFB-Pokal-Halbfinales mit dem VfL (1981/82, 1:2 gegen Bayern München).

Embaló-Transfer geplatzt

Der Transfer des portugiesischen Offensiv-Talents Úmaro Embaló von Benfica Lissabon zu RB Leipzig ist überraschend geplatzt. Der deutsche Vizemeister erklärte die weit fortgeschrittenen Verhandlungen über einen Transfer des 16-Jährigen am Mittwoch für beendet. Eine Einigung scheiterte demnach an den geforderten finanziellen Beteiligungen durch Embalós Berater.

RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hatte zuletzt erklärt, sich nicht zum Spielball von Beratern machen zu wollen. Zwischen den Klubs soll weitgehend Einigkeit geherrscht haben. Leipzig war offenbar bereit, rund 15 Millionen Euro für Embalo nach Portugal zu überweisen.

An dem portugiesischen U-17-Nationalspieler sind neben Leipzig angeblich zahlreiche europäische Topclubs interessiert, auch der FC Barcelona und Manchester United sollen konkrete Verhandlungen mit Lissabon geführt haben. Embaló hatte vor allem in der Uefa Youth League für Aufsehen gesorgt.

Für 7,5 Millionen Euro: Werder holt Bartels-Ersatz

Werder Bremen ist auf der Suche nach einem Ersatz für den verletzten Fin Bartels fündig geworden: Der Bundesligaclub gab am Mittwoch die Verpflichtung des 21 Jahre alten Angreifers Milot Rashica von Vitesse Arnheim bekannt. Werder greift für die Verstärkung tief in Tasche, rund 7,5 Millionen Euro werden als Ablöse für den Stürmer aus dem Kosovo gehandelt.

"Wir sind sehr froh, dass wir letzte Details klären konnten und wir mit Milot einen sehr vielversprechenden Spieler von unserem Weg überzeugen konnten", sagte Sportchef Frank Baumann. Das Vertragsende wurde nicht offiziell bekannt gegeben, im Gespräch ist eine Laufzeit bis 2022.

Trainer Florian Kohfeldt spricht bei Rashica von einem "Spieler mit großer Perspektive und jemand, der uns sofort verstärken kann. Er ist gut im Eins-gegen-Eins, sorgt für Tempo in der Tiefe und bietet uns mit seinen Qualitäten noch mehr Möglichkeiten in unserem Kader." Werder schließt damit die Lücke, die nach dem Achillessehnenriss von Bartels im Dezember entstanden war.

Im Gegenzug verlässt Izet Hajrovic die Bremer. Der bosnische Offensivspieler wechselt nach 38 Bundesligapartien im Werder-Trikot zu Dinamo Zagreb.

Aubameyang-Wechsel perfekt

Torschützenkönig Pierre-Emerick Aubameyang verlässt den Bundesligisten Borussia Dortmund und wechselt mit sofortiger Wirkung zum FC Arsenal. Den Transfer für offiziell 63,75 Millionen Euro Ablöse gab der BVB nach wochenlangem Poker am Mittwoch bekannt. Allerdings wurde zunächst nichts über die Laufzeit des Aubameyang-Vertrags in London bekannt. Der BVB gab bekannt, dass der bis 2021 laufende Kontrakt mit dem Gabuner aufgelöst worden sei.

"Von den unschönen Ereignissen der vergangenen Wochen abgesehen, erinnern wir uns gern daran zurück, dass die Geschichte von Pierre-Emerick Aubameyang beim BVB über mehr als vier Jahre eine einzige Erfolgsstory war", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Aubameyang habe in dieser Zeit Großartiges für Borussia Dortmund geleistet, "viele wichtige Tore geschossen und ist Teil jener Mannschaft, die 2017 den DFB-Pokal nach Dortmund geholt hat".

Aubameyang (28) hatte jüngst seinen Abschied provoziert. Für das Bundesliga-Spiel gegen den VfL Wolfsburg (0:0) war er suspendiert, bei Hertha BSC (1:1) stand er wegen mangelhafter Trainingseinstellung nicht im Kader. Der Afrikaner war 2013 von AS Saint-Etienne nach Dortmund gekommen. 2016 wurde Aubameyang als erster Spieler der Bundesliga zu Afrikas Fußballer des Jahres gewählt. Einen ausführlichen Bericht lesen Sie hier.

Italien trauert um Vicini

Der ehemalige italienische Nationaltrainer Azeglio Vicini ist tot. Vicini starb am Dienstagabend im Alter von 84 Jahren in seiner Wohnung in Brescia. Vicini, ehemaliger Defensivspieler, hatte zwischen 1986 und 1991 die italienische Nationalmannschaft betreut. Er war während der EM 1988 in Deutschland und der WM 1990 in Italien Coach der "Squadra Azzurra". Bei der von Deutschland gewonnenen WM-Endrunde in Italien hatten die Azzurri unter Vicinis Leitung den dritten Platz drei belegt.

Als sich die Nationalmannschaft sich nicht für die EM 1992 qualifizierte, war Vicinis Zeit abgelaufen. Nach Ende seiner Karriere als Nationaltrainer coachte Vicini noch in der Saison 1992/93 den AC Cesena in der Serie B und 1993/94 Udinese Calcio in der Serie A, bevor er später den Vorsitz des italienischen Trainerverbandes übernahm. Vicini selbst spielte unter anderem in der Serie A für Vicenza und Sampdoria Genua.

Kiel leiht Besuschkow aus

Zweitligist Holstein Kiel leiht Mittelfeldspieler Max Besuschkow bis Saisonende vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt aus. Das gaben beide Vereine am Mittwoch bekannt. Der 20 Jahre alte Profi hat bereits am Dienstagnachmittag seinen Medizincheck in Kiel absolviert. „Wir freuen uns sehr, mit Max eine weitere Option im zentralen Mittelfeld zu haben“, sagte Holstein-Sportchef Ralf Becker zu der Verpflichtung.

„Max hat sich in den letzten Monaten gut entwickelt, auch wenn er bei uns nicht zu seinen Einsatzzeiten kam, um sein Potenzial zu zeigen“, sagte Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner. Der Spieler benötige Spielpraxis, die er beim Aufstiegskandidaten bekommen sollte. Hübner: „Für alle Seiten ist diese Leihe eine sehr gute Lösung.“

Mainz gibt Fischer ab

Der abstiegsbedrohte Bundesligist FSV Mainz 05 hat das Missverständnis mit Viktor Fischer nach einem halben Jahr beendet und den dänischen Mittelfeldspieler an den FC Kopenhagen abgegeben. Der 23-Jährige war erst im Sommer vom FC Midddlesbrough zu den Rheinhessen gekommen, die keine Angaben zum Transfererlös machten. In zwölf Partien für die Mainzer erzielte Fischer zwei Tore.

Wolfsburg holt Mehmedi

Der Wechsel von Admir Mehmedi von Bayer Leverkusen zum VfL Wolfsburg ist perfekt. Das teilte der VfL am Montagvormittag mit. "Admir Mehmedi passt perfekt in unser Anforderungsprofil. Er ist offensiv sehr variabel einsetzbar, kennt die Bundesliga und hilft uns sofort weiter. Er ist ein echter Gewinn für uns, der seine Qualitäten über Jahre hinweg national und international bewiesen hat", wird Sportdirektor Olaf Rebbe zitiert.

Den 26 Jahre alten Schweizer lässt sich Wolfsburg laut „Kicker“ acht Millionen Euro kosten, wobei die Ablöse durch Nachzahlungen noch auf zehn Millionen Euro steigen könnte. Mehmedi erhält einen Vertrag bis 2022.

Eigentlich hatten die Wolfsburger trotz des Abgangs von Kapitän Mario Gomez zum VfB Stuttgart die Verpflichtung eines Stürmers ausgeschlossen. Gesucht werden sollte stattdessen ein offensiver Außenspieler. Doch der VfL musste noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden, weil der Pole Jakub Blaszczykowski länger ausfällt als erwartet.

Um Mehmedi hatte sich auch zum wiederholten Mal der HSV bemüht. Allerdings kam für die finanzschwachen Hamburger nur ein Leihgeschäft infrage. Darauf wiederum wollte sich Bayer nicht einlassen.

DFL plant keine Ausweitung von Montagsspielen

In der Bundesliga soll es auch in den kommenden Jahren nicht mehr als fünf Montagsspiele geben. Nach Abendblatt-Informationen will sich die DFL auch bei der Ausschreibung des nächsten TV-Vertrags auf diese Anzahl der Spiele beschränken. „Bei der DFL gibt es derzeit keine Pläne, die Anzahl der Montagsspiele auszuweiten“, heißt es dazu in einer DFL-Stellungnahme.

Die Einführung des zusätzlichen Spieltags zur laufenden Saison sei laut DFL ohnehin „nicht aus kommerziellen Gründen“ geschehen. Man habe die Europa-League-Starter entlasten wollen. „Auf die Montagsbegegnungen entfällt mehr als ein Prozent der Medienerlöse.“

Zuletzt hatte sich unter den Fans immer größerer Protest gegen die Montagspartien geregt. „Die BVB-Fan- und Förderabteilung lehnt Montagsspiele sowie die weitere Aufsplittung von Spieltagen grundsätzlich ab. Denn egal, ob Schüler, Studenten oder Arbeitnehmer: Für viele Fans ist der Stadionbesuch an einem Montagabend mit unzumutbaren Strapazen verbunden“, hieß es beispielsweise zuletzt in einer Erklärung der Fanabteilung von Borussia Dortmund.

„Es ist unserer Auffassung nach an der Zeit, der Kommerzialisierung und Profitmaximierung im Profifußball verstärkt entgegenzuwirken und im Fußball das zu stärken, was ihn ausmacht: Seine gesellschaftliche Bedeutung und seinen verbindenden Charakter“, kommentierte die Fan-Abteilung.

Einige Anhänger des Revierclubs wollen die Montagspartie ihres Clubs am 24. Spieltag gegen den FC Augsburg boykottieren und nicht ins Stadion kommen. Eine Woche zuvor bestreitet Eintracht Frankfurt gegen RB Leipzig das erste Montagsspiel der Saison.

Wenger bei Aubameyang zurückhaltend

Wenige Stunden vor Ablauf der Transferfrist hat sich Arsenals Trainer Arsène Wenger zurückhaltend über die bevorstehende Verpflichtung von Pierre-Emerick Aubameyang geäußert. „Zuversicht hilft in diesem Fall nicht so viel. Die Deals sind heutzutage so kompliziert, dass man nicht zuversichtlich sein kann, bis der Transfer perfekt ist“, sagte Wenger am späten Dienstagabend nach dem 1:3 bei Swansea City über den BVB-Stürmer. „Wir werden am Mittwoch informieren, weil das der Tag der Deadline ist“, erklärte Wenger. Das Transferfenster schließt heute um 18 Uhr.

Der 28-jährige Aubameyang war am Dienstag bereits von Dortmund nach London gereist. Die offizielle Bestätigung des Transfers durch die Vereine stand trotz der angeblichen Einigung über die finanziellen Modalitäten aber noch aus, weil der BVB zunächst einen Ersatz für den Gabuner finden wollte. Bei einem Abgang Aubameyangs könnte Chelseas Michy Batshuayi nach Dortmund und Arsenals Olivier Giroud zum Stadtrivalen Chelsea wechseln.

Grindel für Videobeweis bei der WM

Reinhard Grindel hat sich für den Videobeweis bei der WM in Russland ausgesprochen. "Es wäre merkwürdig, wenn ich bezogen auf die Bundesliga dieses technische Mittel unterstütze, weil es den Fußball gerechter macht, und es bei der WM ablehnen würde. Deswegen bin ich grundsätzlich dafür, den Videoassistenten auch in Russland einzusetzen", sagte der DFB-Präsident im Interview mit der Rheinischen Post.

Grindel warnt allerdings auch vor Verständigungsproblemen bei den Schiedsrichtern. "Ich halte es für unerlässlich, dass die Schiedsrichter untereinander effektiv miteinander kommunizieren können. Es bringt beispielsweise nichts, wenn der Schiedsrichter aus dem einen, der Videoassistent aus einem ganz anderen Land kommt, und sie verstehen sich nicht", sagte Grindel, der mit der Entwicklung des Videobeweises in der Bundesliga zufrieden ist: "Die Zahl der strittigen Situationen ging zuletzt deutlich zurück. Die Zahl der Entscheidungen, mit denen der Fußball tatsächlich gerechter geworden ist, nimmt zu. Insofern sehe ich den Videobeweis auf einem sehr guten Weg."

Bartra verlässt den BVB endgültig

Marc Bartra wechselt mit sofortiger Wirkung von Borussia Dortmund zu Real Betis Sevilla in die erste spanische Liga. Das teilte der BVB am späten Dienstagabend mit. Laut „Kicker“ müssen die Andalusier für den 13-maligen spanischen Nationalspieler 10,5 Millionen Euro an den BVB überweisen. Der Verein teilte mit, er habe in den Ablöseverhandlungen „großes Entgegenkommen“ gezeigt. Zuvor hatten verschiedene Medien lediglich von einem Leihgeschäft mit Kaufoption berichtet.

Der 27-jährige Innenverteidiger war im Sommer 2016 für acht Millionen Euro Ablöse vom FC Barcelona nach Dortmund gekommen und hatte seitdem 31 Bundesliga-Spiele (zwei Tore) für den BVB bestritten. Sein Vertrag beim Revierclub wäre noch bis 2020 gelaufen. Erst am Montag hatte Bartra in Dortmund als Zeuge im Prozess um den Bombenanschlag auf den BVB-Bus ausgesagt, bei dem er am 11. April 2017 schwer am Arm verletzt worden war. Mit ihm im Team gewann Borussia Dortmund im Mai 2017 mit einem 2:1-Erfolg über Eintracht Frankfurt den DFB-Pokal.

Der spanische Nationalspieler reagierte emotional auf seinen Abschied aus Dortmund: „Ich kann die Momente und Gefühle, die ich in den letzten anderthalb Jahren hatte, kaum in Worte fassen“, sagte er laut BVB-Homepage. „Ich hätte es nie für möglich gehalten, so viel Liebe und Unterstützung von einer der besten Fußball-Familien der Welt zu erhalten. Ihr seid ein Vorbild für alle.“

BVB-Chef Hans-Joachim Watzke sagte, Bartra sei in Dortmund durch den „feigen Anschlag auf noch immer unfassbare Weise Schreckliches widerfahren. Vor diesem Hintergrund respektieren wir Marcs Wunsch, in sein Heimatland zurückzukehren und alles hinter sich zu lassen“.

PSG vor Einzug ins Ligapokal-Finale

Paris St. Germain strebt seinem fünften Titel in Serie im französischen Ligapokal entgegen. Das Starensemble um Neymar gewann mit Nationaltorhüter Kevin Trapp das Halbfinale bei Ligakonkurrent Stade Rennes mit 3:2 (1:0) und steht vor seinem insgesamt achten Ligapokal-Triumph. Der Finalgegner wird am Mittwoch zwischen Meister AS Monaco und HSC Montpellier ermittelt.

Thomas Meunier (24.) brachte die Gäste, bei denen Weltmeister Julian Draxler nicht im Kader stand, in Führung. Nach der Pause erhöhten Marquinhos (54.) und Giovani Lo Celso (58.). An der Finalteilnahme änderte auch die Rote Karte gegen Nachwuchsstar Kylian Mbappe nach Videobeweis (63./grobes Foulspiel) nichts mehr, obwohl Diafra Sakho (85.) und Sanjin Prcic (90.+3) mit ihren Treffern noch für Spannung sorgten.

Paris St. Germain strebt seinem fünften Titel in Serie im französischen Fußball-Ligapokal entgegen. Das Starensemble um Neymar gewann mit Nationaltorhüter Kevin Trapp das Halbfinale bei Ligakonkurrent Stade Rennes mit 3:2 (1:0) und steht vor seinem insgesamt achten Ligapokal-Triumph. Der Finalgegner wird am Mittwoch zwischen Meister AS Monaco und HSC Montpellier ermittelt.

Thomas Meunier (24.) brachte die Gäste, bei denen Weltmeister Julian Draxler nicht im Kader stand, in Führung. Nach der Pause erhöhten Marquinhos (54.) und Giovani Lo Celso (58.). An der Finalteilnahme änderte auch die Rote Karte gegen Nachwuchsstar Kylian Mbappe nach Videobeweis (63./grobes Foulspiel) nichts mehr, obwohl Diafra Sakho (85.) und Sanjin Prcic (90.+3) mit ihren Treffern noch für Spannung sorgten.