Fussball-Ticker

Nationalspieler Patrick Herrmann verletzt sich schwer

Mönchengladbachs Patrick Herrmann wird der Borussia lange fehlen

Mönchengladbachs Patrick Herrmann wird der Borussia lange fehlen

Foto: Witters

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Trapp fällt wochenlang aus

22.11 Uhr: Paris' Stammtorhüter Kevin Trapp droht offenbar vorläufig auszufallen. Wie die Zeitung Le Parisien berichtet, zog sich der 25-Jährige im Training eine Verletzung am rechten Oberschenkel zu. Der Verein machte zu dem Vorfall zunächst keine Angaben. Der frühere U-21-Nationalkeeper Trapp war vor der Saison für 9,5 Millionen Euro vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt zum ambitionierten Hauptstadtklub gewechselt, dessen katarischer Besitzer den Gewinn der Champions League anstrebt.

Patrick Herrmann erleidet Kreuzbandriss

17.10 Uhr: Nationalspieler Patrick Herrmann hat sich einen Riss des hinteren Kreuzbandes im linken Knie zugezogen. „Nach Rücksprache mit mehreren Kniespezialisten haben wir uns dazu entschieden, zum jetzigen Zeitpunkt von einem operativen Eingriff abzusehen“, sagte Mannschaftsarzt Stefan Hertl in einer Pressemitteilung. Der 24-Jährige werde sich „in den kommenden vier Wochen erst einmal eigenständig intensiven Rehabilitationsmaßnahmen unterziehen. Danach werden wir mit dem Verein und dem Spieler über das weitere Vorgehen entscheiden“, wurde Hertl weiter zitiert.

Ösi-Coach Koller lässt Zukunft offen

15.15 Uhr: Die Zukunft von Österreichs Nationaltrainer Marcel Koller ist weiterhin offen. Der frühere Trainer des 1. FC Köln und des VfL Bochum hat seinen 2016 auslaufenden Vertrag in Österreich bislang nicht verlängert. Spekulationen über ein Engagement in der Fußball-Bundesliga, wo er zuletzt mit Borussia Mönchengladbach in Verbindung gebracht wurde, wollte Koller am Donnerstag nicht groß kommentieren. „Das sind Gerüchte. Die deutsche Liga ist immer attraktiv, das ist das Land des Weltmeisters“, sagte der 54-Jährige.

Auch ein weiteres Engagement als Nationaltrainer sei denkbar. „Was nach der EM passiert, ist jetzt kein Thema. Ich kann mir zwar grundsätzlich auch eine Zukunft als Verbandstrainer vorstellen, weil der Job Spaß macht. Aber für die Entscheidung sind andere Parameter maßgeblich“, sagte der Trainer der „Bild“-Zeitung. Österreichs Nationalspieler Marco Arnautovic rechnet damit, dass Koller weiterhin im Amt bleibt: „Ich denke, dass er weiterhin bei uns bleibt“, sagte der ehemalige Bundesligaspieler dem TV-Sender Sky.

Österreichs Verbandspräsident Leo Windtner hofft auf eine baldige Einigung. „Wir lassen uns von außen keine Diskussion aufdrängen, sondern werden uns nach diesen zwei Spielen zusammensetzen.“

Rooney fehlt den "Three Lions" verletzt

15.02 Uhr: Die bereits für die EM qualifizierte englische Nationalmannschaft muss im Qualifikationsspiel gegen Estland am Freitag (20.45 Uhr) ohne Kapitän Wayne Rooney auskommen. Der Starspieler von Manchester United laboriert weiter an einer Verletzung im Sprunggelenk.

Rooney konnte in dieser Woche nicht am Training der Three Lions teilnehmen, am Donnerstag gab der englische Verband FA den Ausfall bekannt. Gary Cahill wird das Team als Kapitän aufs Spielfeld führen. Torjäger Rooney hatte die Blessur am Sonntag bei der 0:3-Pleite im Gastspiel beim FC Arsenal in der Premier League erlitten.

Ribéry joggt sich zum Comeback

14.57 Uhr: Franck Ribéry macht auf dem Weg zu seinem Comeback beim FC Bayern offenbar Fortschritte. Der Franzose absolvierte in dieser Woche nach seiner Sprunggelenkverletzung im März wieder kurze Laufeinheiten auf dem Trainingsplatz. Einen Termin für ein Comeback beim FCB gibt es weiter nicht. Der Ex-Nationalspieler solle in den nächsten Wochen „Schritt für Schritt weiter aufgebaut werden“, hieß es am Donnerstag auf der Homepage der Münchner unter einem Bild des joggenden Ribéry an der Säbener Straße.

„Ich hoffe, dass er schnell zurückkommt“, hatte der Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge jüngst vage formuliert. Ribéry fehlt den Münchnern schon seit fast sieben Monaten, nachdem sich eine ursprünglich als leichte Sprunggelenkblessur bezeichnete Verletzung doch als komplizierter herausstellte. Der Offensivstar konnte lange gar kein Training absolvieren, noch zum Saisonstart im August konnte er ohne Spezialschuh kaum laufen.

Leverkusen bis Jahresende ohne Hilbert

14.40 Uhr: Bayer Leverkusen muss mindestens bis zum Ende dieses Jahres auf Roberto Hilbert verzichten. Der Außenverteidiger wurde am Donnerstag am linken Knie operiert. Hilbert hatte zuletzt bei Belastungen wiederholt Probleme im Kniegelenk. „Weil die bis dato angewandten konservativen Lösungsansätze nicht zum erhofften Erfolg geführt hatten“, habe sich der 30-Jährige in Absprache mit der medizinischen Abteilung von Bayer 04 für eine Operation entschieden, teilte der Club mit.

Schalkes Meyer fit für die U21

14.16 Uhr: Entwarnung bei Max Meyer: DFB-Trainer Horst Hrubesch kann für das EM-Qualifikationsspiel der deutschen U21 gegen Finnland aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Offensivspieler von Schalke 04 planen. Der 20-Jährige hatte zuvor das Training wegen Rückenproblemen unterbrechen müssen.

Deutschland trifft am Freitag (18 Uhr/Eurosport) in Essen auf Tabellenführer Finnland, am Dienstag (18.30 Uhr) folgt die Begegnung gegen die Färöer in Torshavn.

BVB kassiert nach Pyro-Ärger Auswärtsdauerkarten

13.01 Uhr: Borussia Dortmund hat auf die Ausschreitungen rund um das Europa-League-Spiel bei PAOK Saloniki (1:1) reagiert und einer Fangruppierung die Auswärtsdauerkarten für nationale sowie internationale Spiele entzogen. Dies gab die Borussia am Donnerstag bekannt.

Die Mitglieder der "Desperados Dortmund 1999" seien "nach aktuellem Kenntnisstand für das Abbrennen und Werfen von Pyrotechnik sowie die daraus resultierenden Auseinandersetzungen maßgeblich verantwortlich", teilte der BVB mit.

Club-Boss Hans-Joachim Watzke hatte unmittelbar nach den Ausschreitungen erklärt, dass die Vorfälle für die Verantwortlichen nicht ohne Folgen bleiben werden. Nun setzte der BVB die Ankündigung um. Sollte sich bei den Ermittlungen herausstellen, dass noch weitere Personen anderer Ultra- oder Fangruppen beteiligt waren, will die Borussia auch gegen diese vorgehen.

Während der Begegnung in Griechenland hatten BVB-Fans bengalische Feuer gezündet. Wie die Polizei Dortmund mitteilte, nahmen die griechischen Einsatzkräfte daraufhin im Gästefanblock zwei Personen fest, diese wurden dem Haftrichter vorgeführt. Schon vor dem Spiel war es zu Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und BVB-Ultras gekommen. Hierbei wurden Flaschen und Dosen auf die Polizei geworfen.

Blatter und Platini suspendiert!

12.37 Uhr: Kaum vermeldet (siehe Eintrag von 12.28 Uhr) - und nun dies: Fifa-Präsident Joseph S. Blatter (Schweiz) ist von der Ethikkommission des Weltverbandes jetzt tatsächlich für vorläufig 90 Tage suspendiert worden. Das gab die rechtsprechende Kammer des Gremiums soeben bekannt. Auch Fifa-Vizepräsident Michel Platini (Frankreich), in Personalunion Chef der Uefa, darf zunächst 90 Tage keine Funktionen im Fußball ausüben.

Auch der bereits von der Fifa suspendierte Generalsekretär Jerome Valcke wurde für 90 Tage aus dem Verkehr gezogen. Der ehemalige südkoreanische Fifa-Vize-Präsident Chung Mong-Joon wurde für sechs Jahre suspendiert.

Die Kammer begründete ihre Entscheidung mit dem Verdacht auf Verstöße des 79-jährigen Blatter gegen den Fifa-Ethikcode. Bereits Ende September hatte die Schweizer Bundesanwaltschaft ein Strafverfahren gegen Blatter, der seit 1998 an der Fifa-Spitze gestanden hatte, eingeleitet.

Den Fifa-Statuten gemäß übernimmt Fifa-Vizepräsident Issa Hayatou (Kamerun) interimsweise Blatters Amtsgeschäfte. Auch Platini muss seinen Posten als Uefa-Boss vorerst ruhen lassen.

Platini reicht unbeeindruckt Antrag ein

12.28 Uhr: Bizarre Entwicklung im Fifa-Skandal: Am Tag nach Berichten über den Antrag auf seine Suspendierung hat Uefa-Chef Michel Platini (Frankreich) beim Weltverband Fifa den formal benötigten Rückhalt für seine Kandidatur als künftiger Fifa-Chef nachgewiesen. Das teilte Platini am Donnerstag über die Uefa mit.

Seit Mittwoch kursieren Spekulationen, dass Platini wegen der Annahme einer Zahlung von zwei Millionen Schweizer Franken (1,83 Millionen Euro) durch die Fifa für 90 Tage durch die Fifa-Ethikkommission suspendiert werden könnte.

"Heute morgen", gab Platini am Donnerstag bekannt, "habe ich die Briefe mit der Unterstützung, die ich für meine Kandidatur als Fifa-Präsident benötige, abgeschickt." Mit den Uefa-Mitgliedsverbänden habe er besprochen, weiterhin die Geschäfte des Kontinentalverbandes zu führen.

Zu den Gerüchten über eine Suspendierung, die auch wegen der Millionen-Zahlung Fifa-Chef Joseph S. Blatter (Schweiz) drohen soll, nahm der 60-Jährige nur im Konjunktiv Stellung. Würden die jüngsten Berichte zutreffen, würde er "sich nicht aufhalten lassen, dass die Wahrheit bekannt" werde.

Werder ohne Angst wegen VW-Krise

12.01 Uhr: Und noch einmal Werder: Die Grün-Weißen fühlen sich durch die VW-Krise nicht betroffen. Bremen kann bis 2018 mit den Sponsorengeldern des Volkswagen-Konzerns planen, der wegen des Abgasskandals einen Sparkurs angekündigt hat. „Der Vertrag hat sich schon vor einigen Wochen automatisch um zwei Jahre verlängert. Wir freuen uns, dass wir diese sehr gute Partnerschaft fortsetzen können“, sagte Werder-Chef Klaus Filbry der „Kreiszeitung“ (Donnerstag).

Das Unternehmen VW unterstützt in der Bundesliga nicht nur den VfL Wolfsburg, sondern auch andere Vereine. Bei Werder nimmt VW hinter Hauptsponsor Wiesenhof die Position zwei in der Sponsorenliste ein, gemeinsam mit dem Ausrüster Nike. Angeblich sollen die Hanseaten pro Spielzeit zwei Millionen Euro von dem Autobauer erhalten. Zu den Zahlen wollte sich Filbry aber nicht äußern.

Volkswagen stellt zudem Werder eine umfangreiche Fahrzeugflotte für Spieler und Führungskräfte zur Verfügung. Dieses Verfahren ist in der Bundesliga nicht unüblich. Beim Nord-Nachbarn Hannover 96 engagiert sich seit längerer Zeit Volkswagen Nutzfahrzeuge als Kooperationspartner.

Werder trifft in Benefizspiel auf RB Leipzig

11.24 Uhr: Werder Bremen tritt am Freitag gegen RB Leipzig zu einem Benefizspiel an. Neben ihren Nationalspielern müssen die Hanseaten in Wildeshausen (16.30 Uhr) auch auf den US-Amerikaner Aron Jóhannsson verzichten müssen. Der 24-Jährige Stürmer ist noch immer verletzt, er fällt wegen Adduktorenproblemen aus.

Das Spiel hat einen traurigen Hintergrund. Am 3. August waren drei Mitarbeiter eines in Wildeshausen ansässigen Unternehmens auf der A 14 in Richtung Leipzig verunglückt. Ein Mann starb, und zwei Mitarbeiter wurden schwer verletzt. Ralf Rangnick, Trainer des Zweitligisten aus Leipzig, und Werder-Manager Thomas Eichin hatten sich auf das Benefizspiel verständigt. Den Erlös sollen die Familien der Männer erhalten.

Barca-Minis begeistern mit Zaubertor

11 Uhr: Transferverbot? Kann den FC Barcelona angesichts seiner Nachwuchsabteilung wahrlich nicht schrecken. Denn für Nachschub aus den eigenen Reihen ist längst gesorgt, sollten Messi, Neymar und Suarez irgendwann tatsächlich einmal ausgedient haben. Dieses Tor der ganz kleinen Barca-Stars von vergangenem Wochenende ist der Beweis:

Klose meldet sich mit zwei Toren zurück

10.54 Uhr: Miroslav Klose ist nach seiner Muskelverletzung ins Mannschaftstraining bei Lazio Rom zurückgekehrt und hat seinen Trainer Stefano Pioli überzeugt. Der 37-Jährige absolvierte am Mittwochnachmittag die komplette Einheit mit dem Team und erzielte dabei auch zwei Tore. Dies berichtete Corriere dello Sport.

Nicht ausgeschlossen wird, dass den Coach Klose am 18. Oktober im Auswärtsspiel bei Sassuolo Calcio von der ersten Minute an einsetzen wird. Das wäre das erste Spiel Kloses mit Lazio in dieser Saison.

Klose hatte sich Mitte August im Play-off-Hinspiel zur Champions League gegen Bayer Leverkusen die Oberschenkelverletzung zugezogen.

Serbiens Staatschef sagt Besuch des Albanienspiels ab

10.48 Uhr: Der serbische Regierungschef Aleksandar Vucic hat seinen geplanten Besuch des EM-Qualifikationsspiels am Donnerstagabend im albanischen Elbasan abgesagt. „Ich verurteile die Hooligan-Angriffe albanischer Fans auf unsere Fußballer auf das Schärfste“, heißt es in einem am Donnerstag in Belgrad veröffentlichten Offenen Brief des Spitzenpolitikers. Am Vorabend war der Mannschaftsbus des serbischen Teams in Albaniens Tirana mit Steinen attackiert worden. Verletzt wurde niemand.

Die Absage steht möglicherweise auch im Zusammenhang mit dem Kosovo-Außenminister Hashim Thaci, der als Ehrengast zum Spiel eingeladen ist. Thaci ist in Serbien als Kriegsverbrecher angeklagt. Außerdem waren am Vortag von der albanischen Polizei in Tirana vier Männer mit Schusswaffen verhaftet worden. Sie hätten ein Attentat auf Vucic geplant, berichtete die Boulevardpresse am Donnerstag in Belgrad.

Das Hinspiel in Serbien war vor einem Jahr nach gewalttätigen Ausschreitungen abgebrochen und mit 3:0 für Albanien gewertet worden. Der Konflikt zwischen den zwei Staaten zog sich bis in Hamburgs Amateurfußball, wobei die Landesligisten NK Tesla und Klub Kosova schließlich in verschiedene Staffeln getrennt wurden.

Neuer in der Torhüterfrage ganz entspannt

10.41 Uhr: Manuel Neuer möchte mindestens bis zur WM 2018 seine Karriere in der deutschen Nationalmannschaft fortsetzen. „Ich habe nicht vor, nach der EM aufzuhören“, sagte der Torwart in einem Interview des „Kicker“. Konkrete Gedanken über ein Ende seiner Karriere im DFB-Trikot habe er sich noch gar nicht gemacht: „Ich habe mich noch nicht festgelegt, wie lange ich in der Nationalelf weitermachen will. Ich denke, ich bin ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft. Ich freue mich auf die nächsten Jahre“, sagte Neuer.

Ob er allerdings wie von Oliver Kahn prognostiziert sogar bis zur WM 2022 das deutsche Tor hüten werde, ließ der 29-Jährige offen: „Man muss auf sich hören, ob man den Rhythmus im Club und beim DFB gehen kann“, sagte der 60-malige Nationalspieler. Bei der übernächsten WM in Katar wäre Neuer 36 Jahre alt.

Die wachsende Konkurrenz mit rund einem halben Dutzend potenzieller Nachfolgekandidaten registriert Neuer entspannt. Als „Lehrlinge“ betrachte er Marc-André ter Stegen, Bernd Leno und Co. nicht. „Grundsätzlich sind wir immer Konkurrenten. Aber wir arbeiten alle zusammen. Deshalb ist es wichtig, dass man sich versteht. Ich hoffe so bleibt es. So war es nicht immer.“

Das Testspiel im EM-Finalstadion in Paris gegen Frankreich am 13. November will Neuer auf jeden Fall bestreiten. „In Paris habe ich noch nie gespielt, es könnte Endspiel-Charakter haben. Da ist es nicht schlecht, die Atmosphäre kennenzulernen.“

"Sir Alex" traut Klopp Liverpool zu

9.11 Uhr: Trainer-Ikone Sir Alex Ferguson sieht keine grundsätzlichen Hindernisse für ein Engagement von Jürgen Klopp als Teammanager des FC Liverpool. "Ich kann, in welcher Form auch immer, keine Ausrichtung gegen einen deutschen Trainer erkennen", sagte der frühere Erfolgscoach des englischen Rekordmeisters Manchester United im Interview mit dem Fachmagazin kicker zu den unterschiedlichen Anforderungen für Fußballlehrer auf der Insel und in der Bundesliga.

Es gebe keinen Grund, meinte Ferguson zu den Spekulationen über eine bevorstehende Verpflichtung Klopps als Nachfolger von Liverpools entlassenem Teammanager Brendan Rodgers weiter, "das nicht souverän anzugehen. Schotten, Portugiesen, Spanier, Franzosen, Italiener arbeiten hier erfolgreich, warum kein Deutscher?"

Auch die traditionelle Doppelfunktion von Teammanagern im englischen Fußball als Trainer einerseits und Manager andererseits würde aus Sicht des 67 Jahre alten Schotten nicht gegen den aus der Bundesliga lediglich als Coach gefordert gewesenen Klopp sprechen.

"In England verändert es sich etwas. Die Zeit, in der ein Manager die Kontrolle im Klub hatte, so wie ich in Manchester, geht vorbei", beschrieb Ferguson die Entwicklung der Trainer-Aufgaben aus seiner Sicht: "Sie werden immer häufiger Strukturen finden, in denen etwa ein General Manager die Verantwortung trägt für die Verträge bei Spielerverpflichtungen. Heute werden die Klubs größer und größer. Da muss man die Führung entsprechend aufstellen, mehr delegieren, mehr Personen vertrauen. Sonst raubt es zu viel Energie."

Spieler von Bayern-Gegner Zagreb positiv getestet

8.59 Uhr: Arijan Ademi von Champions-League-Teilnehmer Dinamo Zagreb ist positiv getestet worden. Die Uefa leitete bereits ein Disziplinarverfahren gegen den 24 Jahre alten Mittelfeldspieler ein, nachdem er nach dem Spiel gegen den FC Arsenal (2:1) am ersten Spieltag der Königsklasse eine positive Dopingprobe abgab. Dies teilte der Gruppengegner von Bayern München am Mittwoch auf seiner Homepage mit.

"Unsere Spieler werden ständig kontrolliert und dies ist das erste Mal, dass wir mit so einer Situation konfrontiert sind", heißt es auf der Homepage: "Wir sind überrascht, weil Ademi dieses Jahr sechsmal kontrolliert wurde und die Resultate jedes Mal negativ waren." Ademi hatte sowohl gegen die Londoner als auch danach beim 0:5 in München 90 Minuten durchgespielt.

Ademi droht nach Uefa-Ordnung nun eine Sperre von bis zu vier Jahren. Da der 24-Jährige der bislang einzige positiv getestete Zagreb-Profi ist, hat Dinamo hingegen wohl vorerst nichts zu befürchten und dürfte somit die drei Punkte für den Sieg gegen Arsenal behalten. Im Uefa-Dopingreglement heißt es unter Artikel 12.02:

"Wenn während der Dauer eines Wettbewerbs mehr als zwei Mitgliedern einer Mannschaft ein Verstoß gegen Antidoping-Vorschriften zur Last gelegt wird, verhängt die Uefa zusätzlich zu den Sanktionen gegen die einzelnen Spieler, die gegen Antidoping-Vorschriften verstoßen haben, in Übereinstimmung mit der Uefa-Rechtspflegeordnung und dem vorliegenden Reglement eine angemessene Sanktion gegen die Mannschaft, der die Spieler angehören. Die gegen die Mannschaft verhängten Sanktionen können den Ausschluss derselben aus dem laufenden und/oder aus zukünftigen Wettbewerben beinhalten."

Götze sieht keine Wechselgrund

8.30 Uhr: Mario Götze will sich nach zwei komplizierten Jahren bei Bayern München durchsetzen und hat seine Identifikation mit dem deutschen Rekordmeister zum Ausdruck gebracht. „Ich würde sehr gerne ein Gesicht des FC Bayern werden“, sagte der 23-Jährige in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstag). Trotz einer schwierigen Saison 2014/15 mit einigen Einsätzen nur als Einwechselspieler erzählte Götze: „Ich habe mich nie damit befasst, woanders hinzugehen. Auch jetzt im Sommer nicht. Das war nie ein Gedanke.“ Vor dieser Spielzeit signalisierte unter anderem Juventus Turin großes Interesse an einer Verpflichtung.

Nach dem Wechsel von Borussia Dortmund zu den Bayern im Sommer 2013 konnte sich der gebürtige Allgäuer noch nicht in die Herzen der Fans spielen, was auch an der Außendarstellung des Offensivkünstlers festgemacht wird. „Die letzten beiden Jahre waren jedenfalls wie ein Reifeprozess für mich. Ich habe eigene Fehler gemacht, aber auch viele Dinge ertragen müssen, die verdreht wurden“, fand er. Er habe es versäumt, den Vorwurf zu entkräften, er gehe nur des Geldes wegen zu den Bayern.

„Heute weiß ich: Spätestens zu Beginn der Saisonvorbereitung in München hätte ich den Wechsel offensiv erklären sollen. Ich hätte meine sportlichen Motive nennen und alle Spekulationen geraderücken können, dann wäre die Sache vielleicht zu Ende gewesen“, meinte er. „Aber so wurde weiter fleißig ruminterpretiert.“

Zu den Monaten der Vorsaison, in denen Götze von Trainer Pep Guardiola oft nicht für die Startelf nominiert worden war, sagte er: „Das war nicht leicht für mich, gerade in Barcelona, wo wir viele Verletzte hatten und ich gedacht habe: Jetzt rutsch’ ich vielleicht rein ins Team. Aber es gab und gibt zwischen uns kein Problem.“