Beachvolleyball

Laura Ludwig hofft jetzt auf Kira Walkenhorsts Rückkehr

Laura Ludwig (l.) und Jenny Heinemannbeim Hamburger Turnier der nationalen Beachvolleyball-Serie

Laura Ludwig (l.) und Jenny Heinemannbeim Hamburger Turnier der nationalen Beachvolleyball-Serie

Foto: ValeriaWitters / WITTERS

HSV-Spielerin erreicht in Hamburg mit Jenny Heinemann Rang drei, der Sieg geht an das Duo Katharina Schillerwein und CInja Tillmann.

Hamburg. Applaus auf der Moorweide: Das deutsche Nationalteam Alexander Walkenhorst/Stefan Wind­scheif hat auch das zweite Turnier der nationalen Beachvolleyball-Serie gewonnen. Das Duo aus Essen und Solingen setzte sich im Finale gegen die Kieler Zwillinge Bennet und David Poniewaz mit 2:0 (23:21, 21:14)-Sätzen durch.

„Entscheidend war, dass wir den ersten Satz noch irgendwie gedreht haben“, sagte Windscheif. In der Vorwoche hatten die beiden in Münster gesiegt. Ihre Prämie: erneut 5000 Euro. Die Hamburger Markus Böckermann/Lars Flüggen (Club an der Alster) mussten das Turnier am Sonntagvormittag wegen einer Knieverletzung Böckermanns vorzeitig beenden.

Auch Katharina Schillerwein und Cinja Tillmann (Münster/Bottrop) wiederholten ihren Hamburg-Erfolg des Vorjahres, damals fand das Turnier noch im Harburger Binnenhafen statt. Die Neunten der deutschen Rangliste gewannen das Endspiel gegen das Nachwuchsteam Sandra Ittlinger und Yanina Weiland aus Lohof mit 2:0 (22:20, 21:19). „Am Ende waren unsere größere Erfahrung und der Mut bei den Big Points entscheidend für unseren Erfolg“, sagte Tillmann.

HSV-Spielerin Ludwig auf Platz drei

Die fünfmalige deutsche Meisterin Laura Ludwig (HSV) kam mit Interimspartnerin Jenny Heinemann (Berlin), beides sind Abwehrspezialisten, auf Rang drei. Blockspielerin Kira Walkenhorst, sonst die Beach-Frau an Ludwigs Seite, kuriert nach einer Meniskus-Operation weiter ihre Knieverletzung aus. „Es sieht aber gut aus“, sagte Ludwig, „in der kommenden Wochen können wir wohl wieder zusammen im Sand trainieren.“ Den gemeinsamen Start in die vorolympische Saison soll es dann in der Weltserie Ende Mai in Moskau oder Anfang Juni auf der Europa-Tour in Kroatien geben. Es wäre der erste gemeinsame Auftritt der ehemaligen Weltranglistenersten seit fast einem Jahr. Wegen Pfeifferschen Drüsenfiebers hatte Walkenhorst 2014 im zweiten Halbjahr pausieren müssen.

Das zehnminütige Legendenmatch zwischen den Endspielen gewannen die Olympiasieger von 2012, Julius Brink/Jonas Reckermann (Köln), gegen die Hamburger Axel Hager/Jörg Ahmann, 2000 in Sydney Olympiadritte, mit 13:10 im Champions-Tiebreak.

Trotz kühler Temperaturen und ständigen Regenschauern kamen am Wochenende rund 19.000 Zuschauer auf die Moorweide, was Organisator Frank Mackerodt zufriedenstellte: „Die Location ist angenommen worden, wir würden gern hierher wiederkommen.“ Das Bezirksamt Eimsbüttel macht eine Wiederholung davon abhängig, wie gut der Rasen das Turnier überstanden hat.