Olympia-Empfang in Hamburg

Abendblatt-Gewinner feiern mit Athleten auf MS "Deutschland"

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Bis 6 Uhr morgens tanzten Passagiere und Olympia-Teilnehmer auf den Decks des Traumschiffs. Zwei Abendblatt-Gewinner waren auch dabei.

London/Hamburg. Den Moment, wenn sie am Mittwochmorgen mit der "Deutschland“ in den Hamburger Hafen einläuft, kann Eva-Maria Linke kaum erwarten. „Wir fahren häufig an den Hafen, um uns die großen Pötte anzuschauen. Wenn ich die Schiffssirene höre, bekomme ich jedes Mal eine Gänsehaut“, sagt die 61-Jährige. Es nun aus anderer Perspektive, an Bord eines Luxusliners, erleben zu dürfen, sei die „Erfüllung eines kleinen Traums“.

Wahr werden lassen hat ihn das Abendblatt. Es hatte für die Rückreise der deutschen Olympiamannschaft aus London zwei Plätze verlost. „Ich konnte zunächst gar nicht glauben, dass wir gewonnen hatten, weil wir bei Preisausschreiben bisher nie Glück hatten“, erzählt Frank Linke.

+++ Athleten lassen es an Bord der MS "Deutschland" krachen +++

Am Montagmorgen ging es für den Grafikdesigner und seine Frau, die für den Verein Dunkelziffer arbeitet, zunächst mit dem Flugzeug von Hamburg nach London. Nach einer kleinen Stadtbesichtigung gingen sie am Nachmittag zusammen mit den Athleten an Bord. Viele von ihnen hatten die Linkes in den zwei Wochen zuvor im Fernsehen bewundert. Vor allem Beachvolleyball hatte es Eva-Maria Linke angetan: „Es war so spannend, dass ich gar nicht ausschalten konnte, obwohl es eigentlich viel zu spät war und ich am nächsten Morgen früh rausmusste.“

+++ Tausende Schaulustige zur Ankunft der Olympiateilnehmer erwartet +++

Einige Passagiere kannten die Linkes bereits persönlich: die Hamburger Hockeyspieler. „Ich bin seit 60 Jahren Mitglied im HTHC, da läuft man dem einen oder anderen schon mal über den Weg“, sagt Frank Linke. Tochter Anna war selbst als Spielerin sehr erfolgreich. Mit Olympiasieger Tobias Hauke hat Frank Linke an Bord gleich ein Interview für die Clubzeitung geführt. Und an den Abenden wurde in der Bordbar „Alter Fritz“ gemeinsam gefeiert. „Dass die Hockeyspieler das gut können“, sagt Frank Linke, „dafür sind sie ja bekannt.“ (leo)

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