Olympia 2018

Pyeongchang jubelt, München weint: Reaktionen auf die Entscheidung

Lesedauer: 18 Minuten
abendblatt.de

Foto: AFP

Bereits im ersten Wahlgang fiel die Entscheidung in Durban. München war klarer Verlierer: Hier sind die ersten Reaktionen auf das Ergebnis

Durban. München konnte Olympia 2018 nicht nach Deutschland holen. Jetzt ist die Enttäuschung groß, doch nicht bei allen. Hier sind die wichtigsten Reaktionen.

Außenminister Guido Westerwelle ist enttäuscht von der deutschen Niederlage im Wettstreit um die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2018. Der FDP-Politiker sagte am Mittwoch in Berlin: „Schade, dass das Wintermärchen nicht in Deutschland stattfinden wird.“ Er betonte: „Wir wären sehr gute Gastgeber gewesen.“ Westerwelle gratulierte Südkorea zum Erfolg und äußerte die Hoffnung, dass Deutschland bei den dortigen Winterspielen viele Medaillen gewinne – als „kleine Kompensation“.

Katarina Witt kämpfte unmittelbar nach der Entscheidung gegen die Münchener Olympiabewerbung mit den Tränen. „Es ist heute schon schwer zu verstehen, wir haben eine sehr gute Präsentation abgeliefert, haben sehr viel geboten. Vielleicht waren schon vorher viele Entscheidungen gefallen“, sagte die 45-jährige Vorsitzende der Münchner Bewerbungsgesellschaft im ZDF.

IOC-Vizepräsident Thomas Bach sagte: „Im Sport lernt man aus Niederlagen, das Votum zugunsten Asiens und den neuen Märkten ist sehr deutlich ausgefallen.“ Zudem habe Pyeongchang den „Mitleidsfaktor“ sehr intensiv gespielt, nachdem sie die letzten beiden Male gescheitert seien. „Wir werden uns bereits in der nächsten Woche zusammensetzen und über das Thema Olympischen Spiele 2022 sprechen. Wir werden das aber in aller Ruhe tun. Eine Entscheidung wird bei diesem Gespräch sicher noch nicht fallen.“

Bundespräsident Christian Wulff: „Wir gratulieren Pyeongchang. Wir wussten, dass es sehr schwer werden würde. München und Deutschland haben sich im Wettbewerb als sympathisch, offen und sportbegeistert dargestellt. Ich danke allen, die sich mit so viel Enthusiasmus für die Bewerbung eingesetzt haben.“

Horst Seehofer (CSU-Vorsitzender und Ministerpräsident von Bayern): „Es ist furchtbar schade. Die Enttäuschung ist sehr groß, weil es in dieser Dimension nicht zu erwarten war. Jetzt sollte man noch nicht über eine neue Bewerbung diskutieren. Man sollte das in Ruhe überlegen. Wenn die Enttäuschung verarbeitet ist, werden wir wieder nach vorne schauen. Meine persönliche Vermutung ist, dass die zweifach gescheiterte Bewerbung maßgebend war.“

Christian Ude (Oberbürgermeister von München): „Ich gratuliere Pyeongchang und wünsche viel Erfolg bei der Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018. Natürlich bin ich traurig, dass die Entscheidung nun nicht zu unseren Gunsten ausgefallen ist. Ich bin aber überzeugt, dass wir eine starke Bewerbung abgegeben haben, für die uns das IOC in seinem Evaluierungsbericht ja auch ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt hatte.“

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) ist enttäuscht über die Niederlage Münchens bei der Bewerbung um die Austragung der Olympischen Winterspiele 2018. Die Spiele „hätten es viel leichter gemacht, wichtige Investitionsprojekte im Freistaat schneller voranzubringen“, sagte Zeil am Mittwoch in München. „Gerade mit Blick auf die 2. Stammstrecke hätten wir beim Bund noch bessere Karten für eine zügige Realisierung des Projektes gehabt“, sagte er mit Blick auf den Ausbau des Münchner S-Bahn-Netzes. Jetzt gelte es, die große Bedeutung der 2. Stammstrecke für den Bahnknoten München noch deutlicher beim Bund zu vertreten. Mit täglich über 800.000 Fahrgästen bewege sich das S-Bahnnetz derzeit am Limit.

Axel Doering (Mitinitiator des Garmischer Bürgerbegehrens gegen Olympia): „Der Kelch ist an uns vorübergegangen. Ich bin froh, dass die Entscheidung so gefallen ist. Garmisch-Partenkirchen hat in Wirklichkeit gewonnen. Ich gratuliere Pyeongchang. Dieser Sieg ist allerdings ein zweischneidiges Schwert. Nun ist Pyeongchang in den Fängen des IOC.“

Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) hat enttäuscht auf das Scheitern der Olympiabewerbung reagiert. „Natürlich bin ich traurig, dass die Entscheidung nun nicht zu unseren Gunsten ausgefallen ist“, sagte Ude am Mittwoch nach der Entscheidung des IOC für Winterspiele 2018 in Südkorea. Er fügte an: „Auch wenn wir nicht den Zuschlag erhalten haben, so hat München doch allein durch die Bewerbung viele Sympathiepunkte weltweit sammeln können.“ Ude gratulierte Pyeongchang und wünschte der Stadt viel Erfolg bei der Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018.

Nach dem Scheitern der Münchner Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2018 plädiert Skirennfahrer Felix Neureuther für einen weiteren Anlauf. Neureuther sagte am Mittwoch dem Bayerischen Fernsehen, nun gelte es „nach vorne zu schauen“ und den Blick auf die Winterspiele 2022 zu richten. Zugleich bedauerte er die Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees, die Spiele nach Pyeongchang in Südkorea zu vergeben. Es sei „schade“, dass der Eindruck erweckt worden sei, dass Pyeongchang die Spiele allein schon deswegen bekommen müsse, weil es sich schon zum dritten Mal beworben habe. „Es sollte objektiv betrachtet werden“, betonte Neureuther. Bayern hätte seiner Meinung nach Spiele mit „perfekten Austragungsorten“ und einer „unglaublichen Stimmung“ geboten.

Hintergrund: Pyeongchang

Pyeongchang ist zur Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2018 bereit. Schon bei den zwei – letztlich gescheiterten – Bewerbungen war die Infrastruktur für den Wintersport in dem etwa 180 Kilometer östlich von Seoul gelegenen Gebiet um die Kleinstadt Pyeongchang und den gleichnamigen Kreis kräftig ausgebaut worden.

Die Vision der Südkoreaner: Das abgelegene Gebiet soll zu einem Mekka des Wintersports in Asien werden. Die Ausrichtung der übernächsten Winterspiele nach Sotschi (2014) könnte als Schrittmacher dienen, dieses Ziel zu erreichen.

Der Kreis Pyeongchang hat sich nicht nur zu einem beliebten Wintersportgebiet für die Südkoreaner entwickelt. Immer mehr Schneebegeisterte aus Südostasien finden bereits den Weg in die Region. Der Tourismusaspekt wurde bei der Bewerbung besonders groß geschrieben.

Pyeongchang mit seinen 47 000 Einwohnern liegt 700 Meter über dem Meeresspiegel in der Provinz Kangwon, die im Osten an das Japanische Meer (Ostmeer) grenzt. Die höchste Erhebung in dem Skigebiet um Pyeongchang beträgt 1458 Meter.

Die 5000-Seelen-Gemeinde Pyeongchang selbst wirkt verschlafen, im Sommer verirren sich kaum Gäste in den Ort. Im Kreis Pyeongchang entstand 1975 auch das erste Wintersportgebiet in Südkorea. „Skifahren ist bis zu fünf Monate im Jahr möglich“, versprach das Bewerbungskomitee.

Wie schon die vorigen Anläufe wurde die dritte und erfolgreiche Bewerbung Pyeongchangs von der Regierung aktiv gefördert. Mit einem zusätzlichen Milliarden-Budget will sie unter anderem das Straßen- und Schienennetz zwischen der Hauptstadt Seoul und der mit etwa einer Million Einwohnern dünn besiedelten Region im östlichen Teil des Taebaek-Gebirges ausbauen.

Auf einer Fläche von knapp fünf Quadratkilometern steht in Pyeongchang bereits eine gewaltige Freizeit- und Sportanlage, die das Kernstück für die Winterolympiade in sieben Jahren sein wird. Im Dorf „Alpensia“ sollen auch das IOC-Hauptquartier und das Olympia-Medienzentrum eingerichtet werden. (dpa)

Der Olympia-Tag in Durban im Liveticker

+++ 17.20 Uhr: Die olympischen Winterspiele 2018 finden in Pyeongchang statt. +++

17.14 Uhr: Nun kommt IOC-Präsident Jacques Rogge auf die Bühne. Er wird gleich den Sieger bekannt geben. Die olympische Hymne läuft, die Spannung steigt. Ist es wirklich Pyeongchang, oder gibt es doch eine Überraschung?

17.00 Uhr: Es geht los in Durban! Nun werde noch einmal Bilder der vergangenen olympischen Spiele präsentiert, dann gibt es um ziemlich genau 17.20 Uhr das Ergebnis.

16.05 Uhr: Pyeongchang wird die Olympischen Winterspiele 2018 ausrichten. Das jedenfalls verkündeten Doppel-Olympiasieger Markus Wasmeier und Christian Neureuther in Durban am Mikrofon des Bayerischen Rundfunks. „Man hört ja so, was die IOC-Leute sich erzählen, und da heißt es, dass Pyeongchang ganz klar im ersten Wahlgang gewonnen hat“, sagte Wasmeier, und Neureuther schickte „herzliche Glückwünsche an Pyeongchang“ hinterher.

+++ 15.53 Uhr: Die Entscheidung über den Ausrichter der Olympischen Winterspiele 2018 ist im ersten Wahlgang gefallen. Beobachter werten dies als Indiz dafür, dass Pyeongchang (Südkorea) den Zuschlag bekommen hat. IOC-Präsident Jacques Rogge soll das Ergebnis gegen 17.10 Uhr bekannt geben. +++

15.40 Uhr: Nun geht es los mit der ersten Wahlrunde. IOC-Generaldirektor Christophe de Kepper erklärt das Prozederre. Gewählt wird mit einem elektronischen System. Dabei gab es in den vergangenen Jahren öfter schon Pannen.

14.40 Uhr: Um 15.35 Uhr beginnt die erste Wahlrunde in Durban! Gibt es dort schon eine absolute Mehrheit für einen der drei Kandidaten, ist die Wahl bereits entschieden. Ansonsten gibt es eine zweite Wahlrunde, an der nur noch zwei Städte teilnehmen werden. Dann erfahren wir das Ergebnis erst um 17.11 Uhr. Ansonsten könnte der Gastgeber 2018 schon um 16 Uhr feststehen.

13.18 Uhr: Der große Favorit Pyeongchang hat bei seiner letzten Präsentation einen über weite Strecken leidenschaftslosen Eindruck hinterlassen. Die Vertreter der Bewerbung wiesen in langatmigen Reden ein weiteres Mal auf die Vorzüge von Olympischen Winterspielen in Pyeongchang hin und schienen beinahe darum zu betteln. Bewerbungschef Cho Yang-ho wiederholte vor den Mitgliedern des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Pyeongchang habe seit dem Scheitern seiner ersten Bewerbung für die Spiele 2010 zugehört und gelernt und wisse nun, was für den Wintersport, die Wintersportler und die Olympische Bewegung das Beste sei. „Wir sind jetzt wirklich bereit“, sagte Cho.

13.05 Uhr: Jetzt spricht eine Legende – der Hackl Schorsch ist am Mikrofon des Bayrischen Rundfunks. Die Rodellegende sagt: "Ich habe während der Präsentation sogar eine Träne verdrücken müssen, so gerührt war ich. Es war eine tolle Präsentation."

12.55 Uhr: Die Präsentation ist nun beendet. Es können erneut Fragen gestellt werden. Auffällig: Nach jeder Präsentation ergreift Prinz Albert II von Monaco das Wort und stellt eine Frage.

12.40 Uhr: Die Präsentation Pyeongchangs läuft immer noch, doch wirklich überzeugend ist das nicht. Argument der Einleitung war vor allem, dass Südkorea ja nun bereits seit zehn Jahren auf die Ausrichtung warte, denn die letzten beiden Bewerbungen scheiterten. Ansonsten ist die Vorstellung getragen von vielen Fakten und Zahlen, aber mit wenig Emotion. Pyeongchang setzt auf Technik und viel Geld. Es scheint nicht um die Sportler, um den olympischen Spirit zu gehen, sondern vielmehr um die Entstehung einer künstlichen Olympia-Welt. Hightech statt Emotionen – ob das überzeugen wird?

12.06 Uhr: Nun beginnt Pyeongchang mit der letzten Präsentation des Tages. Die Südkoreaner sind Favorit.

11.50 Uhr: Noch einmal ein Highlight aus der deutschen Präsentation: Glücksmaskottchen Franz Beckenbauer lud die ganze Welt nach dem Fußball-Sommermärchen 2006 "zum Wintertraum 2018" (9. bis 25. Februar 2018) ein. Der "Kaiser" versprach, bei einer Zusage "würde ich vielleicht auf die Loipe zurückkehren und versuchen, mich für 2018 zu qualifizieren – als freiwilliger Helfer“. Das wollen wir sehen!

11.35 Uhr: Eingerahmt in traumhafte Bilder des schneebedeckten Mont-Blanc-Massivs hat der französische Olympia-Bewerber Annecy um die Stimmen der IOC-Mitglieder geworben. „Die Annecy-Bewerbung ist in die Bergwelt eingepasst“, sagte Frankreichs Skilegende Jean-Claude Killy bei der Abschlusspräsentation des krassen Außenseiters in Durban. Die Hauptbotschaft lautete, dass die Winterspiele in eine Bergwelt zurückkehren sollten, die „weltweit das Wintersportziel Nummer 1“ sei.

11.30 Uhr: Der Countdown läuft – Hunderte fiebern auf dem Münchner Marienplatz der Entscheidung über die Vergabe der Olympischen Winterspiele 2018 entgegen. Schon seit dem Morgen verfolgten zahlreiche Olympia-Fans die Präsentation der Münchner Bewerbung auf großen Bildschirmen vor dem Rathaus. Zahlreiche Biertische mit Olympia-Dekoration waren aufgebaut, Seifenschaum in Form von Eiskristallen und des Münchner Olympia-Logos schwebten durch die Luft. Viele Fans hatten Deutschlandfahnen oder Olympia-Flaggen dabei. Die Meinungen zur Münchner Präsentation waren einhellig positiv: „Es war ganz, ganz toll, sehr emotional und ein richtiges Gänsehaut-Gefühl“, sagte etwa die Münchnerin Cornelia Morgenroth, die sich für den großen Entscheidungstag extra freigenommen hatte.

11.15 Uhr: Die Präsentation von Annecy ist beendet. Nun dürfen die IOC-Mitglieder erneut Fragen stellen.

10.28 Uhr: Nun beginnt Annecy mit der zweiten Präsentation. Die Franzosen sind jedoch krasser Außenseiter und werden voraussichtlich in der ersten Wahlrunde heute Nachmittag ausscheiden.

10.10 Uhr: Kaiser Franz Beckenbauer erklärt: "Ich wusste schon seit Monaten, dass ich heute hier sein werde, aber man wollte es als Überraschung machen." Übrigens: Heute genau vor elf Jahren hat Beckenbauer die Fußball-WM 2006 nach Deutschland geholt. Was für ein Datum! Wenn das kein gutes Omen ist ...

9.54 Uhr: Ski-Olympiasiegerin Maria Riesch: "Es war für mich eine neue Erfahrung. Ich war ein bissl nervös und habe versucht, ein ruhiges, gelassenes Gesicht zu machen. Ich denke, das ist uns allen gut gelungen."

9.52 Uhr: Münchens Oberbürgermeister Christian Ude: "Die Präsentation als Gesamtleistung war eine gelungenee Sache, vom ersten Jodler an. Diese Bewerbung war emotional sehr stark, das persönliche Engagement des Bundespräsidenten und natürlich der Auftritt von Franz Beckenbauer, den ja jedes IOC-Mitglied persönlich kennt."

9.50 Uhr: Katarina Witt: "Wir sind alle total erleichtert. Es waren gute Reaktionen, die Filme sind gut rübergekommen. Jeder hat genau das gesagt, was er sagen wollte. Im Mittelpunkt stehen bei uns die Athleten und das kam auch rüber. Das war der Haken, worauf wir unsere Präsentation aufgebaut haben. Gerade die Begeisterung der Zuschauer ist unser großer Pluspunkt."

9.48 Uhr: Nun Stimmen zur Präsentation. Christian Wulff: "Es war eine wundervolle Präsentation. Es war sehr emotional und enthusiastisch. Besser kann man es nicht machen. Wir wissen, dass wir sehr harte Konkurrenz haben, aber sind dennoch eher Außenseiter. Jetzt liegt es in der Hand des IOC."

9.45 Uhr: Bundespräsident Christian Wulff erhält eine Urkunde als Auszeichnung für die Bewerbung Münchens.

9.35 Uhr: Nun spricht Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes. Er betont die Umweltfreundlichkeit der Münchner Bewerbung. Außerdem spricht er von der Begeisterung, die in Deutschland für den Wintersport herrscht. Allein bei der SKi-Alpin-WM in Garmisch-Partenkirchen kamen im vergangenen Winter 130.000 Besucher. Die Präsentation von München ist damit beendet. Es geht weiter mit einer Aussprache. Die IOC-Mitglieder können Fragen an München stellen.

9.25 Uhr: Nun sprechen Kaiser Franz Beckenbauer und Olympia-Repräsentantin Kati Witt. Sie sollen noch einmal das Feuer für München entfachen. In gewohnt charmanter Art leitet Beckenbauer zu Eis-Kati über. Die bedankt sich mit den Worten "Thank you, Kaiser". Das kommt an und erntet viel Applaus.

9.15 Uhr: Nun spricht Bundespräsident Christian Wulff in Durban. Er spricht vom "Volkssport Wintersport" in Deutschland und bringt eine persönliche Note hinein. Er mache mit seinen Kindern auch jeden Winter Sport. "Ein verbindendes Fest für die ganze Welt" möchte er in München erleben und betont noch einmal: "Deutschland steht vereint hinter München 2018. Politik und Wirtschaft unterstützen die Bewerbung."

9.05 Uhr: Nur 95 der insgesamt 110 Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees werden am Nachmittag in Durban den Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2018 wählen. Die Entscheidung zwischen München, dem südkoreanischen Pyeongchang und Annecy in Frankreich fällt dabei in höchstens zwei Wahlgängen. Nötig ist die absolute Mehrheit der Stimmen, nach derzeitigem Stand wären das 48. Nach IOC-Angaben fehlen sieben Mitglieder bei der Vollversammlung in Südafrika entschuldigt; der 95 Jahre alte ehemalige Fifa-Präsident Joao Havelange aus Brasilien, der Ägypter Mounir Sabet, die erkrankten James Easton (USA) und Alpha Ibrahim Diallo (Guinea) sowie der Inder Raja Randhir Singh und der saudische Prinz Nawal Faisal Fahd Aboulaziz. Dazu gesellte sich auch noch Prinz Tamin Bin Hamad Al-Thani aus Katar.

9.00 Uhr: Herzlich willkommen zum Liveticker zur Olympiavergabe in Durban! München startet den Tag und stellt sich abschließend vor.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Sport