Rettungskräfte

Katastrophenschutz Stormarn trainiert mit viel Blaulicht

Rettungseinheiten spielen im Kreis Stormarn Handlungsabläufe durch und machen sich fit für den Ernstfall (Themenfoto).

Rettungseinheiten spielen im Kreis Stormarn Handlungsabläufe durch und machen sich fit für den Ernstfall (Themenfoto).

Foto: Ralph Peters / Imago

Am 26. September sind zahlreiche Rettungsfahrzeuge auf den Straßen im Kreis unterwegs. Unter anderem wird Fahren im Verband geübt.

Bad Oldesloe. Viel Blaulicht und Klang von Martinshörnern auf Stormarns Straßen: Die Katastrophenschutzeinheiten des Kreises trainieren am Sonnabend, 26. September, das „Fahren im geschlossenen Verband“. Während dieser Übung werden diverse Szenarien durchgespielt, wie zum Beispiel das Fahren mit Sonder-/ Wegerechten sowie das Errichten und Betreiben von Rettungsmittelhalteplätzen, Bereitstellungsräumen und Rettungsmittelladezonen.

Die Bürger müssen mit Einsatzfahrzeugen rechnen

Darüber hinaus werden die Teilnehmer der Übung die drei in Stormarn befindlichen Krankenhäuser in Reinbek, Großhansdorf und Bad Oldesloe zu Übungszwecken anfahren, um im Realeinsatz Ortskenntnis zu haben.

Für die Bürger Stormarns bedeutet dies, dass an diesen Tag in der Zeit von etwa 9.30 Uhr bis voraussichtlich 17 Uhr vermehrt mit Einsatzfahrzeugen zwischen Reinfeld, Kayhude, Reinbek und Trittau zu rechnen ist.

Kreisverband des Roten Kreuzes koordiniert Übung

Der Kreisverband Stormarn des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) plant und koordiniert die Katastrophenschutz-Übung. Teilnehmen werden neben Einheiten des Deutschen Roten Kreuzes auch Helfer von Malteser Hilfsdienst, Johanniter Unfallhilfe, Arbeiter-Samariter-Bund und Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft.

„Die Verkehrsteilnehmer werden um Rücksichtnahme und Verständnis für die Übung gebeten“, so Iris Lewe vom DRK-Kreisverband. Sie weist außerdem darauf hin, dass die Kolonnen als ein Fahrzeug gelten. Somit sollten Autofahrer nach Möglichkeit nicht zwischen den Einsatzfahrzeugen einscheren.