Corona-Verzögerung

Umbau der Reinbeker Polizeiwache nahezu abgeschlossen

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Karsten Wagner ist seit 2016 Polizeichef in Reinbek.

Karsten Wagner ist seit 2016 Polizeichef in Reinbek.

Foto: Barbara Moszczynski

Zugang zum Gebäude in der Sophienstraße wird durch Schleuse gesichert. Umzug verzögert sich wegen Lieferengpässen bis Ende Mai.

Reinbek. „Es ist schon jetzt alles schick, freundlich und hell“, freut sich der Chef des Reinbeker Polizeireviers, Karsten Wagner. Ob auch die Technik so funktioniert, wie sie sollte, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

Durch Lieferengpässe in Folge der Corona-Krise verzögert sich der Umzug der Polizeibeamten in die renovierte und umgebaute Wache. Doch Ende Mai soll es soweit sein. Dann wird sich auch einiges für die Besucher der in den 1980er-Jahren an der Sophienstraße erbauten Immobilie ändern.

Gebäude erfüllt aktuelle Sicherheitsstandards

430.000 Euro investiert das Land Schleswig-Holstein in den Umbau. „Die Wache entspricht nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards“, hatte Wagner erklärt. Deshalb wurden seit Oktober 2019 schrittweise die gesamte Technik sowie Sanitäranlagen, Büros und die Küche erneuert, Brandschutztüren eingebaut und der Eingangsbereich umgeplant und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Dafür mussten die 26 Beamten der Schutzpolizei in den Altbau zur linken Seite des Gebäudes umziehen.

Wenn sie die frisch renovierten Räume beziehen, empfangen sie die Besucher auch am neuen, bürgerfreundlichen Tresen. Der Zugang wird durch eine Schleuse gesichert sein, die vom Empfangstresen aus durch ein entsprechendes Tableau technisch gesteuert wird.

Zuvor war der Eingangsbereich nur schlecht einsehbar. Folge: Besucher konnten das Gebäude unbeobachtet betreten, selbst hoch in den ersten Stock zur Kripo laufen. Das ist durch den Umbau nicht mehr möglich.

Neue Büromöbel werden demnächst geliefert

„Der Zeitplan des Gebäudemanagement Schleswig-Holstein, das den Umbau plant, hat sich etwas verschoben. Wir wollten eigentlich schon im April umziehen“, sagt Karsten Wagner, der seit Sommer 2016 Polizeichef in Reinbek ist. „Aber wir sind fast fertig.“ Installiert werden müssen beispielsweise noch die elektrischen Türöffner und das Schalttableau für den Tresen.

Das liege daran, dass die zuständige Firma aus Bayern ihren Betrieb in der Corona-Krise heruntergefahren habe. Zudem werden in den nächsten Wochen neue Büromöbel geliefert. Die Kriminalpolizei, die im ersten und im zweiten Stock des Gebäudes gegenüber dem Bahnhof sitzt, ist nicht von den Bauarbeiten betroffen.

( aksc )

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