Reinbek

Wasserrohrbruch unterspült Hauptstraße – hoher Schaden

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Feuerwehrleute im nächtlichen Einsatz beim Wasserrohrbruch in Reinbek in der Bahnhofstraße.

Feuerwehrleute im nächtlichen Einsatz beim Wasserrohrbruch in Reinbek in der Bahnhofstraße.

Foto: Christoph Leimig

Reinbeker Bahnhofstraße ist stark beschädigt. Zwei Meter tiefes Loch in Fahrbahn. Bereich am Bahnhof wird für Wochen gesperrt.

Reinbek.  Es sah aus wie nach der Sintflut: die Fahrbahn unter der Bahnbrücke nahe der S-Bahnstation Reinbek voller Wasser, das aus dem Gehweg und auch einer Verkehrsinsel sprudelte. Dazu waren Feuerwehr und Polizei im Einsatz. Ein Wasserrohrbruch im Zentrum von Stormarns zweitgrößter Stadt hat Teile der Bahnhofstraße unterspült und schwere Schäden angerichtet.

„Sie liegen mindestens im hohen fünfstelligen Bereich, womöglich auch darüber“, sagt Norbert Wulff, Tiefbauingenieur im Rathaus. Der Bereich zwischen Sophienstraße und Völckers Park bleibt mehrere Wochen für Autos gesperrt. Fußgänger und Radfahrer können auf einer Seite passieren.

Zwei Meter tiefes Loch in Fahrbahn

In der Nacht zu Dienstag war nahe der Post ein 30 Zentimeter dickes Rohr von Hamburg Wasser gebrochen. Die Wassermassen liefen Richtung Bahnunterführung, sammelten sich dort mit Sand. Die Fahrbahn sackte ab, an einer Stelle klafft ein rund zwei Meter tiefes Loch. Der Gehweg wurde unterspült.

Die Feuerwehr öffnete den Schachtdeckel und Gullys zum Ablaufen, leitete das Wasser zudem mit Schläuchen in die Kanalisation. Diese wurden mit einem Absperrsockel gesichert, damit sie der Druck nicht wegschiebt. Die ehrenamtlichen Helfer waren rund zwei Stunden im Einsatz.

Zwei bis vier Wochen Reparaturzeit

Das Wasser in dem Bereich wurde abgestellt. Einige Häuser im Umfeld der Bahnhofstraße wurden auch am Dienstagvormittag nicht versorgt. Am Morgen beseitigten Fachkräfte den Schlamm unter der Brücke. „Das Ausmaß ist noch nicht absehbar. Jetzt muss geprüft werden, wie der Asphalt unterspült wurde“, sagt Wulff.

Er rechnet damit, dass die Reparatur der Bahnhofstraße zwischen zwei und vier Wochen dauert. Solange müssen Autofahrer Umwege in Kauf nehmen. Wer aus Richtung Wentorf kommt, kann in die Ladestraße einbiegen und über die Parkallee ins Zentrum gelangen. Die Kosten für die Sanierung trägt nicht die Stadt. „Das ist Sache von Hamburg Wasser“, sagt Wulff.

( suk )

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