Stormarn

Corona: Zwei weitere Heimbewohner aus Rümpel sterben

Absperrungen halten Besucher wegen der Ansteckungsgefahr vom Wohnpark Rohlfshagen fern.

Absperrungen halten Besucher wegen der Ansteckungsgefahr vom Wohnpark Rohlfshagen fern.

Foto: Petra Sonntag

Der Ausbruch im Wohnpark Rohlfshagen ist für den Großteil der Coronatoten im Kreis Stormarn verantwortlich. Fallzahlen steigen leicht.

Rümpel. Im Wohnpark Rohlfshagen in Rümpel sind zwei weitere Bewohner gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Bei den Opfern handelt es sich nach Angaben der Kreisverwaltung um einen mehr als 80 Jahre alten Mann und eine Frau aus der Altersgruppe über 90. Seit Beginn der Epidemie sind damit 22 infizierte Stormarner gestorben – davon allein 14 aus dem Rümpeler Pflegeheim.

Die Infektionen steigen erneut an

Unterdessen ist die Zahl der Coronanachweise nach eintägigem Stillstand in Stormarn wieder gestiegen. Die Kreisverwaltung in Bad Oldesloe registrierte am Mittwoch 395 Fälle – ein Plus von fünf im Vergleich zu den beiden Vortagen.

21 Stormarner befinden sich demnach in stationärer Behandlung, 142 in häuslicher Quarantäne. 210 Infizierte gelten mittlerweile als genesen. Im St. Adolf-Stift in Reinbek konnte am Dienstag eine 88 Jahre alte Frau, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatte, als genesen entlassen werden. Derzeit werden dort fünf Erkrankte auf der Isolierstation behandelt, neue Coronapatienten wurden am Mittwoch nicht eingeliefert.

( jjd )

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