Stormarn
Bei Erntearbeiten

Nienwohld: Strohpresse brennt ab – Straße beschädigt

Rund 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz (Symbolbild)

Rund 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz (Symbolbild)

Foto: Daniel Bockwoldt / picture alliance / dpa

Erneut hat eine Erntemaschine Feuer gefangen. Beifahrerin verletzt sich bei Sprung vom Trecker. Fahrbahn muss repariert werden.

Nienwohld.. Ein Trecker samt angehängter Strohballenpresse hat in der Nacht zu Montag auf einem Feld bei Nienwohld Feuer gefangen. Als der Landwirt während der Erntearbeiten Rauch bemerkte, lenkte er sein Fahrzeug noch auf die benachbarte Dorfstraße, die Verbindungsstraße zwischen Nienwohld und Sülfeld. „Wir wurden um 21.57 Uhr am Sonntag alarmiert“, sagt Gemeindewehrführer Martin Bornhöft. Als die Feuerwehrleute wenig später am Einsatzort eintrafen, brannte das Gespann bereits lichterloh.

Der Landwirt und seine Beifahrerin konnten sich selbst vom Trecker retten. „Die Frau hat sich beim Sprung hinunter allerdings den Knöchel verletzt“, sagt Bornhöft. „Sie musste in ein Krankenhaus gebracht werden.“ Rund 50 Feuerwehrleute versuchten, die Flammen mit Löschwasser und Schaum in den Griff zu bekommen. Unterstützung bekamen die Kameraden aus Nienwohld von weiteren Feuerwehrleuten aus Bargfeld-Stegen, Sülfeld und Wulksfelde. „Das Schwierige war, dass wir wegen der Lage außerorts auf kein Löschwasser zugreifen konnten“, sagt Bornhöft. „Zum Auftanken der Fahrzeuge mussten wir immer wieder zurück nach Nienwohld pendeln.“ Erst gegen halb zwei in der Nacht waren die Löscharbeiten beendet.

Die Fahrbahn muss jetzt repariert werden

Auch auf dem angrenzenden Feld loderten Flammen. Der Grund: Der Tank war durch das Feuer beschädigt worden. „Diesel lief in alle Richtungen aus und entzündete sich“, sagt Bornhöft. Wegen der ausgelaufenen Betriebsstoffe wurden auch Experten des Umweltamtes alarmiert.

Durch die starke Hitze wurde die Fahrbahn auf der Verbindungsstraße zwischen Sülfeld und Nienwohld stark beschädigt. Sie bleibt deshalb laut Bornhöft vorerst gesperrt. „Die Fahrbahn muss erst repariert werden, ansonsten ist es dort im Kurvenbereich zu gefährlich.“

Während der Löscharbeiten mussten die Einsatzkräfte auch noch zu einem benachbarten Feld ausrücken. Dort hatte sich an einem Mähdrescher ein Schwelbrand gebildet. Das Feuer wurde gelöscht, bevor es sich ausbreiten konnte.