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Kritik an der Anfrage zum Gutshof-Festival

Nach dem Gutshof-Festival in Ahrensburg wurden Vorwürfe gegen die Veranstalterin laut

Nach dem Gutshof-Festival in Ahrensburg wurden Vorwürfe gegen die Veranstalterin laut

Foto: Julia Sextl

Die im Internet gegen die Konzertveranstalterin Felizitas Thunecke erhobenen Vorwürfe waren Thema im Kulturausschuss.

Ahrensburg.  Die im Internet gegen die Konzertveranstalterin Felizitas Thunecke erhobenen Vorwürfe von Unregelmäßigkeiten bei dem Spendenerlös des Gutshof-Festivals zugunsten der Flüchtlingsarbeit waren am Donnerstagabend auch Thema im Kulturausschuss der Ahrensburger Stadtverordnetenversammlung. Ausschussmitglied und CDU-Stadtverordnete Anna-Margarete Hengstler hatte eine Anfrage an die Verwaltung gestellt und wollte wissen, ob der Stadt eine Gesamtabrechnung für das Festival im Oktober 2015 vorliegt.

Stadtjustiziar Thomas Reich antwortete im Ausschuss, dass der Stadt keine prüfbare Gesamtabrechnung vorliegt, da es sich um eine von Dritten organisierte Privatveranstaltung gehandelt habe. Bürgermeister Sarach sei nur Schirmherr gewesen, die Stadt habe eine überschlägige Darstellung der Veranstalterin erhalten und der Bürgermeister habe „keinen Zweifel an deren Ordnungsgemäßheit“. Für nähere Informationen müsse Frau Hengstler Felizitas Thunecke fragen.

Kritik an der Anfrage gab es aus den Reihen der SPD und der anwesenden Einwohner. „Warum wird das Festival so hinterfragt, die tolle Veranstaltung wird brüskiert“, sagte Carolin Proske, Elternbeiratsvorsitzende der Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule, die sich für das Festival engagiert hatte. „Das Festival war absolut positiv“, verteidigte Anna-Margarete Hengstler ihre Anfrage, „je mehr Transparenz es gibt, desto besser.“