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Oststeinbek plant neue Schule mit 3000 Quadratmetern

Oststeinbeks Bürgermeister Jürgen Hettwer geht davon aus, dass allein die Bauzeit für eine neue Schule bis zu zwei Jahre beträgt

Oststeinbeks Bürgermeister Jürgen Hettwer geht davon aus, dass allein die Bauzeit für eine neue Schule bis zu zwei Jahre beträgt

Foto: Birgit Schücking

Schulkinder sollen 50 Prozent mehr Platz haben als jetzt. Oststeinbeks Politiker befassen sich kommende Woche mit der Standortfrage.

Oststeinbek.  Die Gemeinde Oststeinbek ist auf dem Weg, eine neue Grundschule zu bauen, weiter vorangekommen. Jetzt hat der Kultur-, Sozial- und Jugendausschuss einstimmig ein Raumprogramm für die weitere Planung verabschiedet. Es beinhaltet unter anderem eine Einfeldsporthalle, Mensa, Aula, Lehrküche sowie eine Verteil- oder Frischküche.

Die derzeitige Nutzfläche wird sich demnach von 2000 auf 3000 Quadratmeter erhöhen, also um 50 Prozent. Auf ein pädagogisches Konzept hat sich die Schule bereits festgelegt. Am kommenden Montag wird sich der Bau- und Umweltausschuss mit der Standortfrage befassen. „Danach beginnt das Rechnen“, sagt Bürgermeister Jürgen Hettwer.

Politiker bevorzugen Neubau in unmittelbarer Nähe der Walter-Ruckert-Sporthalle

Denn dann startet ein Architekturbüro mit der Wirtschaftlichkeitsberechnung und ermittelt die Kosten für einen Neubau und die Sanierung der Helmut-Landt-Grundschule an der Gerberstraße. „Parteiübergreifend geht die Tendenz Richtung Neubau“, sagt CDU-Politiker Jürgen Schweizer. Laut Verwaltungschef Hettwer müsste am Bestandsgebäude ohnehin angebaut werden, um den Raumbedarf zu decken. Oststeinbeks Entscheidungsträger bevorzugen eine Bildungseinrichtung in unmittelbarer Nähe der Kita Meessen und der Walter-Ruckert-Sporthalle. Im Gespräch ist unter anderem eine Fläche nördlich des Breedenwegs, bekannt als Allianz-Gelände.

Mit der neuen Schule wird die Gemeinde auch offenen Ganztagsunterricht anbieten. Dafür sind Freizeit- und Rückzugsräume angedacht. Das Raumprogramm der Schule ist durch eine sogenannte Clusterbildung charakterisiert. Demnach sind jeweils eine bestimmte Anzahl von Lerneinheiten einander räumlich und funktional um einen Marktplatz zugeordnet. Dies ermöglicht sowohl klassen- als auch jahrgangsübergreifenden Unterricht.

Christdemokrat Schweizer hofft, den Neubau 2018 realisieren zu können. Hettwer: „Das ist sehr sportlich. Allein die Bauzeit beträgt eineinhalb bis zwei Jahre.“ So ein großes Projekt dauere in der Regel vier Jahre.