Kindernachricht

Viele Pflanzen in unseren Gärten sind giftig

Janina Heinemann
Ein Rhododendron blüht in voller Pracht. Vorsicht: Er ist giftig

Ein Rhododendron blüht in voller Pracht. Vorsicht: Er ist giftig

Foto: Andreas Burgmayer

Sie bühen prächtig, strahlen bunt und duften herrlich. Doch viele Pflanzen sind giftig. Manche sogar, wenn du sie nur berührst.

Sie blühen violett, weiß, rot und gelb. Sie sehen wunderschön aus und duften. Doch oft sind sie gefährlich. Viele Pflanzen in unseren Gärten und Parks sind giftig. Deshalb solltest du die Blätter, Blüten und Früchte nicht einfach essen. Manche Pflanzen sind sogar giftig, wenn du sie berührst. Sie sorgen dafür, dass deine Haut brennt. Schlimmer ist es aber, wenn du giftige Pflanzen isst. Dann wird dir übel, und im schlimmsten Fall kommt es zu lebensgefährlichen Vergiftungen.

Zu solchen Giftpflanzen gehören zum Beispiel Fingerhut, Goldregen und Tollkirsche. Aber auch Oleander, Rhododendron, Maiglöckchen, Eibe und Buchsbaum sind giftig. Engelstrompete, Kirschlorbeer, Lebensbaum sowie Kartoffelbeeren und -keime solltest du ebenfalls nicht essen. Manche dieser Pflanzen hast du bestimmt schon in eurem Garten oder in einem Park gesehen. Auch wenn sie wunderschön aussehen und köstlich duften, darfst du sie auf keinen Fall in den Mund stecken.

Wenn du es doch getan hast, ist es wichtig, viel zu trinken; am besten Wasser, Tee oder Saft. Schlimme Vergiftungen, die Atemlähmungen und Kreislaufprobleme hervorrufen, sind bei Vergiftungen mit Pflanzen selten. Im Internet findest du auf der Seite des Giftinformationszentrums-Nord unter www.giz-nord.de eine Liste mit den giftigen Pflanzenarten.

( jhe )

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