Sylt (dpa/lno). Das Manöver „Air Defender 2023“ hat Auswirkungen auf den Sylter Flughafen. Flugverkehr wird an mehreren Tagen eingeschränkt.

Die größte Luftwaffenübung seit Bestehen der Nato - das Manöver „Air Defender 2023“ - hat auch Auswirkungen auf Starts und Landungen auf dem Sylter Flughafen. Bis einschließlich Freitag und von Montag bis Donnerstag kommender Woche seien jeweils von 16 bis 20 Uhr vorübergehend keine Starts und Landungen von Airlines möglich, sagte Flughafen-Prokurist Stephan Haake am Montag. Die Fluggesellschaften hätten ihre Flugpläne entsprechend angepasst.

Sylt: Von 16 bis 20 Uhr keine Starts und Landungen vom Flughafen

Starts und Landungen auf dem Flughafen Sylt werden nach vorne oder hinten verschoben. Am Montag ist deshalb kein Flug ausgefallen, wie Haake sagte. Auch in der Zeit von 16 bis 20 Uhr sind an den Wochentagen aber Sichtflüge von und nach Sylt möglich - beispielsweise durch Rettungsflieger oder kleinere Flugzeuge.

An der Übung unter deutscher Führung nehmen bis zum 23. Juni 25 Nationen sowie die Nato teil. Nach Angaben der Bundeswehr sind rund 10 000 Soldatinnen und Soldaten und 250 Flugzeuge beteiligt. Darunter sind 70 Maschinen aus Deutschland. Von der Übung sind drei Lufträume in Deutschland direkt betroffen: über Teilen Norddeutschlands und der Nordsee, Teilen Ostdeutschlands und der Ostsee sowie Teilen Südwestdeutschlands.