Hamburg. Sie verhandelt für die CDU in Schleswig-Holstein mit den Grünen über eine Koalition. Was die beiden Parteien eint, was sie trennt.

Sie ist das liberale Aushängeschild der CDU, hat die inzwischen wieder aufgelöste „Union der Mitte“ als Gegenentwurf zur ultrakonservativen „Werteunion“ mitgegründet, kämpft für die Frauenquote, arbeitet am neuen Grundsatzprogramm ihrer Partei mit. Sie ist stellvertretende CDU-Chefin in Schleswig-Holstein und auch Stellvertreterin von Friedrich Merz. Und „nebenbei“ ist Karin Prien auch die alte – und vermutlich neue – Bildungs­ministerin im Norden.