Schleswig-Holstein

Servicemitarbeiter am Uniklinikum treten in den Warnstreik

Servicemitarbeiter des Uniklinikums Schleswig-Holstein sind am Mittwoch in den Warnstreik getreten (Symbolbild).

Servicemitarbeiter des Uniklinikums Schleswig-Holstein sind am Mittwoch in den Warnstreik getreten (Symbolbild).

Beschäftigte an den Standorten Kiel und Lübeck des UKSH wollen zwei Tage streiken. Wie die Kliniken darauf reagieren.

Kiel. Servicemitarbeiter der Service Stern Nord (SSN) am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) sind am Mittwochmorgen in einen 48 Stunden langen Warnstreik getreten. Rund 800 Mitarbeiter an den beiden Standorten Kiel und Lübeck hätten sich zum Arbeitskampf gemeldet, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Servicemitarbeiter (GDS), Steffen Beckmann. Betroffen seien unter anderem die Bereiche Hauswirtschaft, Verpflegung und Logistik.

Warnstreik: Demonstrationen in Lübeck und Kiel

Am Vormittag waren an den beiden Klinikstandorten Demonstrationszüge geplant. Die Gewerkschaft rechnete mit jeweils rund 200 Teilnehmern. Die GDS fordert die stufenweise Annäherung der Löhne der SSN-Beschäftigten an den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes bis 2023.

Das UKSH reduziert nach Angaben eines Kliniksprechers sicherheitshalber punktuell das Elektivprogramm - also Operationen, deren Zeitpunkte wählbar sind. Die Notfallversorgung sei aber auf jeden Fall gewährleistet. "Wir bitten unsere Patienten um Verständnis."

( dpa )