St. Peter-Ording

Dreifacher Nachwuchs für Seehunde im Westküstenpark

Ein Seehundwelpe liegt einen Tag nach seiner Geburt im Westküstenpark.

Ein Seehundwelpe liegt einen Tag nach seiner Geburt im Westküstenpark.

Foto: dpa

Nicht ein, auch nicht zwei, sondern gleich drei Seehund-Babys für den Westküstenpark in St. Peter-Ording.

St. Peter-Ording. Die Seehunde im Westküstenpark in St. Peter-Ording (Kreis Nordfriesland) freuen sich in diesem Jahr über dreifachen Nachwuchs. Die Tierbabys kamen nacheinander an diesem Wochenende zur Welt, wie Parkleiter Peter Marke sagte: Das erste in der Nacht zum Sonnabend, das letzte in der Nacht zum Montag. Den drei Seehundwelpen geht es den Angaben zufolge gut.

Die Besonderheiten einer Seehund-Geburt

Die Mütter sonderten sich nach der Geburt in dem Seehundbecken mehrere Stunden lang mit ihrem Baby ab, um die Bindung zu festigen. Durch ständigen Schnauzenkontakt mit ihrem Nachwuchs prägten sie sich dessen Geruch ein. „In dieser Phase dürfen sie nicht von Menschen gestört werden, sonst finden sie nie wieder zu einander“, erklärte Marke.

Die Kinderstube der drei Seehund-Babys gilt als eines der größten Seehundbecken Deutschlands. Das mit 1,2 Millionen Litern Nordseewasser gefüllte Becken biete den jetzt neun Seehunden genügend Platz zum Schwimmen und Tauchen, erklärte Marke. „Eine große Flachwasserzone mit Tidenhub ermöglicht es, dass die Seehund-Babys wie in der freien Natur aufwachsen können.“

( lno )