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Irres Manöver auf der Schlei: Amphibienfahrzeug abgeschleppt

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So einen Einsatz hatten die Seenotretter an der Schlei auch noch nicht: Am Mittag ging der kuriose Notruf bei der DGzRS ein.

Schleswig. Amphibienfahrzeug mit Motorschaden? Genau so lautete mittags der ungewöhnliche Einsatz für die Seenotretter auf der Schlei. Das ungewöhnliche Gefährt eines Ehepaares hatte bei einer Ausfahrt auf dem Meeresarm tatsächlich einen Motorschaden erlitten.

Das Paar rief daher die freiwilligen Seenotretter der Station Schleswig zu Hilfe, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte. Die besondere Herausforderung: Das Amphibienfahrzeug verfügt weder über Klampen noch Poller zum Befestigen einer Schleppleine.

Amphibienfahrzeug von Seenotrettern abgeschleppt

Während die Seenotretter das Manöver sicherten, stieg der Fahrer daher kurzerhand aus dem Auto, um die Schleppleine unter Wasser am Schlepphaken zu befestigen. Nachdem die Seenotretter das Amphibienfahrzeug bei Haddeby an Land geschleppt hatten, mussten sie gleich zum nächsten Einsatz ausrücken: Ein Fischkutter hatte auf der Schlei ebenfalls einen Maschinenschaden erlitten.

In dem Fall gestaltete sich das Abschleppen den Angaben zufolge „routinemäßig einfach: Kutter sind nun Mal dafür vorgesehen, mit Leinen gesichert zu werden“, hieß es von den Seenotrettern.