Schleswig-Holstein

Brand bei der Feuerwehr verursacht Millionenschaden

Feuerwehrmänner vor dem zerstörten Gerätehaus

Feuerwehrmänner vor dem zerstörten Gerätehaus

Foto: Carsten Rehder / dpa

Fahrzeuge, Geräte und Dach der Freiwilligen Feuerwehr in Kronshagen sind völlig zerstört. Der Schaden liegt bei fünf Millionen Euro.

Kronshagen. Das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Kronshagen (Kreis Rendsburg-Eckernförde) ist in der Nacht zu Mittwoch komplett ausgebrannt. Es sei ein Schaden von rund fünf Millionen Euro entstanden, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch. Das Gebäude sei einsturzgefährdet und müsse abgerissen werden. Ministerpräsident Torsten Albig und Innenminister Stefan Studt machten sich vor Ort ein Bild von der Lage.

Acht Großfahrzeuge und die gesamte Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehr seien in der Halle gewesen und durch den Brand zerstört worden, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Der überwiegende Teil des Daches sei eingestürzt.

130 Einsatzkräfte bei Löscharbeiten

In dem Gerätehaus waren den Sprechern zufolge keine Menschen, im daneben stehenden Verwaltungsgebäude habe der Gerätewart geschlafen. Er habe den Alarm gehört und die Feuerwehr gerufen. Zu diesem Zeitpunkt habe er bereits Flammen an dem Gerätehaus gesehen. Das Verwaltungsgebäude blieb - bis auf etwas Ruß an der Außenwand - unbeschadet.

Wie es zu dem Brand kam, war am Mittwoch zunächst unklar. Eine Brandstiftung sei auszuschließen, sagte der Kreiswehrführer Kiel. Eine mögliche Brandursache könne ein technischer Defekt gewesen sein. Die Gerätehalle sei mit Rauchmeldern ausgestattet gewesen. Insgesamt waren 130 Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten beschäftigt. Bis Mittwochmittag war der Brand gelöscht.