Westerland

Nach Feuer in Sylter Luxus-Hotel: Mitarbeiter in U-Haft

Bereits zwei Mal musste die Feuerwehr wegen Brandstiftung zum Nobelhotel Miramar anrücken

Bereits zwei Mal musste die Feuerwehr wegen Brandstiftung zum Nobelhotel Miramar anrücken

Foto: Syltpicture/Volker Frenzel / dpa

Nach zwei Bränden im Nobelhotel Miramar hat die Polizei einen Verdächtigen gefasst. Es soll sich um einen Manager des Hauses handeln.

Westerland.  Nach zwei rätselhaften Bränden in dem Luxus-Hotel Miramar in Westerland auf der Nordseeinsel Sylt steht ein Mitarbeiter unter Verdacht. Der mutmaßliche Brandstifter sitze in Untersuchungshaft, sagte der Flensburger Oberstaatsanwalt Rüdiger Meienburg.

Der Verdächtige bestreite die Vorwürfe, es gebe aber deutliche Indizien. Die Staatsanwaltschaft Flensburg war am Sonnabend zunächst nicht erreichbar. Gegen den Verdächtigen wird nach Informationen der Zeitungen nicht nur wegen Brandstiftung ermittelt, sondern auch wegen Diebstahls. Die "Bild"-Zeitung berichtet außerdem, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen erst 24 Jahre alten Hotelmanager handeln soll. Bestätigt ist diese Meldung nicht.

Am Abend des 1. Mai war in dem Hotel ein Feuer ausgebrochen. Mehr als 100 Gäste wurden in Sicherheit gebracht, niemand wurde verletzt. Der Brand war im Keller des Hotels entdeckt worden. Während der Löscharbeiten hatten Einsatzkräfte einen weiteren Brandherd im vierten Stock des Hauses festgestellt. Bereits am 31. Dezember 2013 hatte es ein Feuer in dem Hotel gegeben. Das Luxus-Hotel musste daraufhin mehrere Monate geschlossen und saniert werden. (dpa)