Pinneberg
Basketball

Topteams des SC Rist empfangen die Liga-Schlusslichter

Jalen Ross (r., SC Rist) war mit drei Punkten gegen die BSW Sixers unter seinen Möglichkeiten geblieben. 

Jalen Ross (r., SC Rist) war mit drei Punkten gegen die BSW Sixers unter seinen Möglichkeiten geblieben. 

Foto: KBS-picture/Meincke

Pro-B-Männer treffen am Steinberg auf Stahnsdorf. Regionalligafrauen bekommen es mit der sieglosen Eintracht II aus Braunschweig zu tun

Wedel.  An diesem Sonnabend empfangen die Zweitliga-Basketballer des SC Rist in der Steinberghalle den Pro B-Tabellenletzten RSV Eintracht 1949 (19 Uhr), das sein erstes Herren-Team vor der Saison in TKS 49ers umbenannt hat. In der Vorsaison schaffte der Absteiger den direkten Wiederaufstieg in die Pro B. Bisher gab es einen Sieg aus sieben Partien, Trainer Kai Buchmann wurde Anfang November entlassen. Bei der aktuellen 74:79-Niederlage im Brandenburg-Duell mit Lok Bernau coachte Sportdirektor Vladimir Pastushenko – auch gegen die Wedeler soll er als Interimslösung an der Seitenlinie stehen.

Zuletzt musste Rist-Trainer Benka Barloschky beim Duell mit Spitzenreiter BSW Sixers auf Justus Hollatz und Osaro Jürgen Rich verletzungsbedingt verzichten. Während Shooting Guard Rich wegen einer Zerrung im Hüftbeuger weiterhin sicher ausfällt, ist Aufbauspieler Justus Hollatz (Migräne) voraussichtlich wieder dabei und kann seinen US-Teamkollegen Jalen Ross, der bei der 64:70-Niederlage mit drei Punkten und unter anderem acht Fehlwürfen weit unter seinen Möglichkeiten blieb, unterstützen. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Mitwirken von Alexander Angerer und Joshua Lübken, die zuletzt krank waren.

Coach Barloschky warnt sein Team vor Überheblichkeit

Mit vier Siegen ist Rist Tabellenvierter. Barloschky: „Natürlich müssen wir aufpassen, dass wir nicht irgendwie denken: ‚OK, wir stehen auf dem vierten, die auf dem letzten Platz: Das wird eine einfache Nummer, vor allem zu Hause.‘ Wir müssen hochkonzentriert zu Werke gehen, und das werden wir den Jungs auch so mitgeben.“

Topscorer der Gäste ist ein Hamburger: Mubarak Salami, der früher unter anderem bei der BG Hamburg-West, beim Eimsbütteler TV und beim VfL Stade spielte, erzielte bisher 18,6 Punkte im Schnitt. Der US-Amerikaner Chukuka Emili und der bundesliga-erfahrene Sebastian Fülle weisen ebenfalls zweistellige Mittelwerte auf. Die Stahnsdorfer spielen häufig mal mit unorthodoxen Aufstellungen. „Sie spielen häufig mal mit vier Guards und einem Spieler, der zwei Meter groß ist. Dafür müssen wir Gegenmaßnahmen parat haben“, sagt Rist-Coach Barloschky.

Nach 71:53-Sieg über Weddinger Wiesel wollen sich die Rist-Frauen oben festsetzen

Olli Böttcher, Trainer der Rist-Frauen, musste mit Fieber auf seinen Einsatz an der Bank beim 71:53-Heimsieg gegen die Weddinger Wiesel verzichten. „Ich wollte nicht noch Spielerinnen anstecken. Wir brauchen wirklich keine Kranken und Verletzten mehr“, sagte Böttcher. „Gerade entspannt sich die Personallage wieder.“ Co-Trainerin Gundula Laabs ersetzte den Headcoach perfekt.

Mit dem dritten Sieg aus vier Spielen stehen die Wedelerinnen auf Rang zwei der 1. Regionalliga. Am Sonntag folgt das Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig II (16 Uhr, Steinberghalle). Beim noch sieglosen Letzten spielt die Ex-Rist-Kapitänin Anna Voß. „Wir wollen den Aufwärtstrend fortsetzen und uns mit einem Sieg gegen Braunschweig weiter oben festsetzen“, sagte Böttcher. Gegen die Wiesel lag Rist 17:21 hinten. Anschließend waren die Wedelerinnen deutlich giftiger in der Verteidigung und führten zur Halbzeit mit 36:29. Vor dem letzten Viertel betrug der Rist-Vorsprung zehn Punkte (53:43). Leonie Rosemeyer war mit 23 Zählern beste Wedeler Werferin. Neuzugang Chloe Souga (SC Alstertal-Langenhorn) erzielte zwölf Punkte. Charlotte Baeumer (eigene Zweite) kam zu ihrem Debüt.