Pinneberg
Fussball

Union-Frauen wollen am Sonntag ihren Verfolger abhängen

Führungs-Torschützin Katharina Bendix (l., FC Union) gegen Amira Mobarak (M.) und Leonie Korczanowski (SC Victoria).

Führungs-Torschützin Katharina Bendix (l., FC Union) gegen Amira Mobarak (M.) und Leonie Korczanowski (SC Victoria).

Foto: Johannes Speckner

Oberliga-Tabellenzweiter aus Tornesch empfängt nach dem 2:0 bei „Vici“ den ETV. SC Egenbüttel will gegen TuS Berne Erfolgsserie fortsetzen

Tornesch.  Die Fußballerinnen von Union Tornesch möchten um den Aufstieg in die Regionalliga mitspielen. Mit einem Heimsieg gegen den Tabellendritten Eimsbütteler TV am kommenden Sonntag (15 Uhr, Großer Moorweg 30) können die Tornescherinnen zumindest ihren direkten Verfolger schon auf acht Punkte distanzieren.

„Ob wir es am Ende wirklich schaffen und ganz oben stehen, weiß niemand. Aber Wellingsbüttel kann ja auch noch Fehler machen“, sagt FCU-Coach Philipp Pohl. Vor knapp zwei Wochen hatten die Tornescherinnen gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter mit 0:3 verloren, nun gab es einen 2:0 (1:0)-Auswärtssieg über den SC Victoria. „Der Erfolg war auf jeden Fall wichtig“, sagte Pohl, dessen Team mit drei Punkten Rückstand auf den TSC Wellingsbüttel nun mit 21 Zählern auf dem zweiten Tabellenplatz der Oberliga rangiert.

Josefin Lutz hatte bei „Vici“ gut 18 Meter vom Tor entfernt aus halbrechter Position abgezogen, die gegnerische Torhüterin ließ den Ball abprallen und Katharina Bendix staubte zum 1:0 für die Gäste ab (31.). Für den zweiten Tornescher Treffer in Hamburg-Hoheluft sorgte Johanna Stutzke. Sie wurde per Steilpass von Lutz in Szene gesetzt, blieb im Eins-gegen-Eins mit der Torhüterin nervenstark und lupfte die Kugel mit dem Außenrist über jene hinweg ins Tor (61.).

„Im Endeffekt waren wir sehr effektiv. Und Victoria nicht. Wir haben von unseren drei Chancen zwei genutzt“, sagte Pohl, der sich wie gewohnt auf eine starke Keeperin Saskia Schippmann verlassen konnte. Offensiv scheiterte lediglich Daria Dabrowska mit ihrer Großchance und schoss die Torhüterin an.

Frauenteam aus Rellingen hat schwachen Saisonstart verkraftet

Distanzieren möchte sich auch der Kreis-Rivale SC Egenbüttel – und zwar von seinen schwachen Leistungen in der Anfangsphase der Saison. Mittlerweile aber schwimmt das Team von Trainer Ben Wettig auf einer Erfolgswelle. Mit einem deutlichen 7:0 (2:0)-Auswärtssieg gegen das abgeschlagene Schlusslicht Einigkeit Wilhelmsburg, das diesmal immerhin elf Spielerinnen aufbieten konnte, ging es für den SCE hoch auf Tabellenplatz vier (13 Punkte).

Die Hamburgerinnen hatten bislang nur ein einziges Tor erzielen können – und das sollte auch so bleiben. Wettig wählte ein hochgradig offensives 3-3-4-System, um den Gegner einzuschnüren. Doch zunächst taten sich die Gäste gegen ein tief stehendes und gut verschiebendes Einigkeit-Team schwer. Alexandra Köhn legte aus zentraler Position quer auf Finja Drossel – 1:0 (14.). Nach Flanke von Michelle Janssen nickte Judith Kühne ein (30.). In der zweiten Halbzeit fielen dann doch noch die Treffer wie am Fließband: 3:0 Susann Hadler (65.), 4:0 Linda Koßmann (73.), 5:0 Katharina Kanzler (80.), 6:0 Michelle Janssen (83.), 7:0 Eigentor Wilhelmsburg (87.).

An diesem Sonntag empfängt der SC Egenbüttel den TuS Berne (13 Uhr, Moorweg 68a, Rellingen).