Pinneberg
Fussball

2:0 bei TBS – Kummerfelder SV bleibt in Erfolgsspur

Aleksa Basta köpft in der 27. Minute das 1:0 für den Kummerfelder SV.

Aleksa Basta köpft in der 27. Minute das 1:0 für den Kummerfelder SV.

Foto: Ulrich Stückler

Bezirksliga-Kicker verteidigen mit Sieg in Pinneberg den zweiten Platz. Heidgrabener SV deklassiert den FC Alsterbrüder II mit 7:2

Pinneberg. „Immer nur Gebolze nach vorn, in der Hoffnung, den zweiten Ball zu ergattern.“ Sven Tepsic, Trainer von TBS Pinneberg, erlaubte sich Kritik an den Bezirksliga-Fußballern des Kummerfelder SV, die ihren Siegeszug in der Staffel West mit dem 2:0 (1:0)-Erfolg an der Müssentwiete fortgesetzt haben. „Wir haben 27 Punkte, TBS hat zwölf. Damit ist doch alles gesagt“, entgegnete KSV-Coach Nils Hachmann.

Aleksa Basta hatte in der 27. Minute eine Flanke von Marcel Braun per Kopf zum 1:0 der Gäste verwertet. Dann gab es Diskussionen um ein angebliches Foul von Merlin Wunsch (KSV) an Leon Girgin (65.). Für Tepsic war es ein „ganz klarer Elfmeter“. Hachmann interpretierte die Szene anders. „Unser Spieler stellt seinen Körper rein. Dabei tritt ihm der Pinneberger gegen den Fuß und nicht umgekehrt.“ Drei Minuten später räumte Torben Hein alle Zweifel am sechsten Dreier des Tabellenzweiten in Folge aus.

Beim FC Elmshorn verspürt Trainer Dennis Usadel nach dem Reinfall gegen den SC Egenbüttel (0:7) Gegenwind. Beim Heidgrabener SV empfängt Trainer Ove Hinrichsen in schweren Zeiten „Signale der Mannschaft, mit mir weitermachen zu wollen“. Dieser Schulterschluss trotz der sechs Niederlagen am Stück hat sich ausgezahlt. Das 7:2 (3:1) auswärts über den FC Alsterbrüder II war eines Aufstiegs- und nicht eines
Abstiegskandidaten würdig. Von Euphorie will Hinrichsen aber nichts wissen. „Das kann nur der erste Schritt gewesen sein.“

Kritik erntete gar der fünffache Torschütze Philippe Schümann. „Er ist nach seinem Kreuzbandanriss noch längst nicht wieder der Alte.“ Mit Sorge nahm Michael Fischer die plötzliche Leistungsexplosion des kleinen HSV zur Kenntnis. Was erwartet den Tabellenletzten Roland Wedel und seinen Trainer am zwölften Spieltag in Heidgraben, nachdem die Mannschaft trotz einer 3:0-Führung froh gewesen war, wenigstens einen Punkt (3:3) gegen den Hetlinger MTV gerettet zu haben?

Vor der Pause saß jeder Schuss von Felix Mühlich (Hattrick). Mit einem Knipser seiner Qualität hätten die Hetlinger vermutlich hoch gewonnen. Dann aber vergaben sie Chancen am Fließband, sogar einen Elfmeter (Philipp Drews). Hendrik Ramcke läutete per Stockfehler unfreiwillig die Wende ein (1:3). Direkt nach seiner Einwechselung schoss Alec Del Bono das 2:3. Nach dem 3:3 des zweifachen Torschützen Max Wichern sehnte Fischer den Abpfiff herbei.

Wunschlos glücklich ist zurzeit Jürgen Kohnagel, Coach des SV Hörnerkirchen. Torben Lefenau sicherte dem Aufsteiger nach einer Flanke von Tjark Riedemann-Hein das 1:0 (0:0) über den SC Sternschanze II.