Pinneberg
Jugendkulturszene

Das „Wake Up Pi“-Festival lässt Pinneberg beben

Organisatoren und Sponsoren des Festivals freuen sich auf Sonnabend.

Organisatoren und Sponsoren des Festivals freuen sich auf Sonnabend.

Foto: Henrik Wendel

Beliebte kostenlose Festival ist am Sonnabend auf der Drosteiwiese in Pinneberg – erstmals ohne Joachim Ratelbeck. Das Programm.

Pinneberg.  Ein Höhepunkt in der Pinneberger Jugendkulturszene steht an: das „Wake-Up-Pi“-Festival. Dort werden insbesondere junge, lokale Musiker wieder im Mittelpunkt stehen. Mit dem Pop-Rock-Festival werden junge Talente gefördert, sie bekommen Gehör, und das Ganze ist eingebettet in Auftritte bereits bekannter Bands. In diesem Jahr sind die Headliner die bundesweit bekannte Gruppe Le Fly, die zum großen Finale auf der Bühne stehen wird – wie schon vor vier Jahren.

„Umsonst und draußen“ – das ist wieder das Motto der Tagesveranstaltung. Kostenlos auch, damit niemand wegen knapper Kasse zu Hause bleiben muss, denn: „Das ,Wake Up Pi‘ soll ein Fest im Freien für alle jungen Menschen und Familien aus Pinneberg und Umgebung sein“, sagt Jens Schmidt, Leiter des Jugendzentrums Geschwister-Scholl-Haus. Die Atmosphäre solle sich dadurch zu einer Art Mischung aus einem Tag im Park, Open-Air-Konzert und Stadtteilfest entwickeln.

Einige Nachwuchsbands haben Auftritt zurückgezogen

Dabei soll nicht nur die Veranstaltung an sich einen Teil zur kulturellen und integrativen Arbeit des Jugendzentrums beitragen, auch im Hintergrund helfen viele Jugendliche zusammen mit anderen Ehrenamtlern, das Festival auf die Beine zu stellen. Die Aufgaben gehen dabei von Auf- und Abbau der Bühne über Werbung auf der Straße machen bis hin zur Mitorganisation der Auftritte.

Bereits zum 19. Mal wird das Festival jetzt präsentiert. In diesem Jahr gibt es aber nicht nur Grund zu feiern: Der Initiator des Konzertes und Coach vieler der Jugendbands, Joachim „Joe“ Ratelbeck, ist im Sommer überraschend verstorben (wir berichteten ). „Er war die Seele des Festivals, niemand wird ihn ersetzen können“, sagt Schmidt. Nach dem Verlust ihres Bandcoaches haben sich einige der jungen Bands dazu entschieden, dieses Jahr nicht aufzutreten.

Nichtsdestotrotz werden am Sonnabend, 14. September, von 14 bis 22 Uhr wieder rund 2000 Besucher auf der Drosteiwiese erwartet. Und viele von ihnen werden gern an Joe Ratelbeck zurückdenken.