Pinneberg
Elmshorn

Blutspur am Bahnhof sorgt für Aufregung

Blutspuren und Absperrband der Polizei sorgten im Internet für wilde Spekulationen darüber, was sich am Elmshorner Bahnhof ereignet hatte

Blutspuren und Absperrband der Polizei sorgten im Internet für wilde Spekulationen darüber, was sich am Elmshorner Bahnhof ereignet hatte

Foto: Anne Dewitz

In sozialen Netzwerken machte schnell das Gerücht von einer Schießerei die Runde. Doch die Wahrheit ist weniger spektakulär.

Elmshorn.  Die Spekulationen in den sozialen Medien schossen regelrecht ins Kraut. Von einer Schießerei am Elmshorner Bahnhof war die Rede, überall seien Blutspuren und Absperrbänder der Polizei zu sehen, hieß es weiter. Was sich dort tatsächlich in der Nacht zu Donnerstag ereignet hat, stellte sich am Nachmittag als weniger spektakulär heraus: Die Kripo ermittelte lediglich wegen eines Straßenraubs.

Mehrere Zeugen hatten am Morgen Blutspuren und Glasscherben im Bahnhofstunnel sowie im Umfeld des Haltepunktes gemeldet. Die Beamten sperrten die betroffenen Bereiche ab. Einige Stunden später stellte sich heraus, dass die Blutspuren von einem Albaner, 23, stammen. Dieser wurde aufgrund der Verletzungen ambulant im Klinikum Pinneberg behandelt und wenig später von dort entlassen.

Der Mann gab an, von zwei unbekannten Männern gegen 3 Uhr nachts beraubt und dabei verletzt worden zu sein. Eine Täterbeschreibung konnte er nicht abgeben. Die Kripo ermittelt derzeit noch, was genau sich dort zugetragen hat.

Dafür werden Zeugen gesucht. Wer gegen 3 Uhr in der Nacht zu Donnerstag im Bereich des Bahnhofs sowie speziell im Umfeld von Friedenstraße, Kleiststraße und Bauerweg eine körperliche Auseinandersetzung beobachtet hat, meldet sich bei der Kripo unter Telefon 04121/80 30.