Pinneberg
Agenda 2016

Schulsanierung und Kirchenzentrum in Hasloh

Haslohs Bürgermeister Bernhard Brummund

Haslohs Bürgermeister Bernhard Brummund

Foto: Burkhard Fuchs

Einwohnerzahl im vergangenen Jahr gestiegen. Sanierung der Grundschule in der Gemeinde für mehr als vier Millionen Euro nötig.

Hasloh.  2016 werde für die Gemeinde Hasloh „ein sehr wichtiges Jahr werden“, ist sich Bürgermeister Bernhard Brummund sicher. Seit langem geplante Projekte würden nun realisiert werden können.

So steht das wachsende Dorf im Grünen, das durch den ersten Bauabschnitt in der neuen Mitte mit 40 Bauplätzen um 140 Neubürger auf jetzt 3491 Einwohner gewachsen ist, vor der Richtungsentscheidung, wie schnell es weiter wachsen soll. Ein externes Beratungsbüro hat die Aufgabe zu ermitteln, wie viele Bauplätze in der neuen Mitte im zweiten Bauabschnitt wirtschaftlich wären. Brummund rechnet mit etwa 30 Baugrundstücken von je 600 Quadratmetern, die in diesem neu ausgewiesen werden.

Ebenfalls in der neuen Mitte wird die Kirchengemeinde Quickborn-Hasloh ihre Bauprojekte beginnen. So soll eine Altenbetreute Wohnanlage für etwa 40 Senioren sowie ein neues kirchliches Zentrum mit Gemeindehaus und Pastorat neu errichtet werden.

Da mit der steigenden Zahl der Einwohner auch die Zahl der Kinder im Ort wächst, ist die Sanierung der Grundschule notwendig. Dies lässt sich Hasloh 4,2 Millionen Euro kosten. Damit soll die Schule, die zurzeit 120 Schüler zählt, durchgehend zweizügig werden. Die Sporthalle ist im Februar fertig saniert. Der Kindergarten mit 60 Elementar- und 20 Krippenplätzen ist bereits neu gebaut worden. Die Zahl der Krippenplätze werde wohl nicht reichen, vermutet Brummund.

Durch den Ausbau der A 7 wird Hasloh von April an erstmals einen Linienbusverkehr erhalten. Die Verbindung Pinneberg-Norderstedt wird dann über Hasloh und nicht über Bönningstedt geführt. „Das wird zu erheblich mehr Verkehr im Garstedter Weg führen“, glaubt Brummund und fordert entsprechende verkehrslenkende Maßnahmen von den Behörden.