Pinneberg
Agenda 2016

Amt Rantzau wird nun hauptamtlich geleitet

Die Leitung des Amtes Rantzau ist nun von Amtsvorsteher Willi Hachmann (r.) auf Amtsdirektor Heinz Brandt übergegangen

Die Leitung des Amtes Rantzau ist nun von Amtsvorsteher Willi Hachmann (r.) auf Amtsdirektor Heinz Brandt übergegangen

Foto: Burkhard Fuchs

Außer der Umstellung der Amtsverwaltung wird vor allem das Thema der Unterbringung von Flüchtlingen in diesem Jahr wichtig.

Barmstedt.  Eine große Umwälzung hat es zum Jahresbeginn in der Amtsverwaltung Rantzau gegeben. Die Bürgermeister der zehn Dörfer haben ihren Leitenden Verwaltungsbeamten Heinz Brandt zum Amtsdirektor ernannt. Damit wird das Amt Rantzau nun wie Elmshorn-Land und Moorrege hauptamtlich verwaltet. Bislang oblag diese Aufgabe dem Amtsvorsteher. Die Gemeinden versprechen sich davon eine professionellere Amtsführung und schnellere Entscheidungswege.

Ein Anschluss an die Stadtverwaltung Barmstedt, wie sie Hörnerkirchen eingegangen ist, sei kein Thema, betont Brandt. Aber im Standesamt und dem Sozialamt arbeiteten sie eng zusammen. Gerade bei der Flüchtlingsfrage sei dies von Vorteil. Das Barmstedter Sozialamt sei für alle 225 Asylbewerber in Barmstedt und den beiden Ämtern zuständig, 80 davon leben im Amtsbereich Rantzau.

Um sie unterzubringen, seien neben der Unterkunft in Langeln Wohnungen in Heede und Lutzhorn erworben worden. „Wir werden uns auch 2016 dieser Herausforderung stellen müssen.“ Finanziell sei dies machbar, betont Brandt. Der Haushalt ist ausgeglichen, obwohl 700.000 Euro für den Ankauf und die Anmietung weiterer Wohnungen eingeplant seien. Er rechne allerdings damit, dass im Laufe des Jahres nachgesteuert werden müsse.

Im Amtsbereich gebe es praktisch keine Wohnbaugrundstücke mehr, sagt Brandt. Die Gemeinden wollen deshalb neue Baugebiete ausweisen.

Spaziergänger werden sich freuen, dass 2016 der Wanderweg an der Krückau von Barmstedt über das Naherholungsgebiet Heeder Tannen nach Langeln mithilfe der Aktivregion Holsteiner Auenland ausgebaut wird.