Pinneberg
Borstel-Hohenraden

Die Sanierung der L 76 verzögert sich

Die Landesstraße 76 wird erst im kommenden Jahr fertig

Die Landesstraße 76 wird erst im kommenden Jahr fertig

Foto: Revierfoto / picture alliance / dpa

Ursache dafür sollen Bauverzögerungen in den Gemeindeteilen sein. Ein Bereich der Strecke kann erst 2016 saniert werden.

Borstel-Hohenraden.  Die Sanierung der Landesstraße 76 kann in diesem Jahr nicht mehr abgeschlossen werden. Ursache sind Bauverzögerungen in den beiden Gemeindeteilen Borstel und Hohenraden. Ein Bereich der Strecke könne erst im nächsten Jahr saniert werden, so Kai Uwe Schacht, Leiter des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr.

Ursache sind Gas-, Elektro- und Telefonleitungen, die nicht tief genug verlegt worden sind. In Borstel waren diese Probleme vor dem Beginn der Fräsarbeiten festgestellt worden. Schleswig-Holstein Netz AG, Stadtwerke Pinneberg und die Telekom mussten die Leitungen tiefer legen. Diese Arbeiten würden jedoch in Hohenraden nicht rechtzeitig fertig werden, sodass die Asphaltierungsarbeiten nicht vor dem Winter beendet werden könnten. Deswegen wird dieser Teil auf das kommende Jahr verschoben. Schacht geht davon aus, dass von Ostern an wieder auf der Landesstraße 76 gebaut wird. Die Bürger in Hohenraden müssen dann etwa acht Wochen mit der Sperrung der Landesstraße leben.

Ansonsten verlaufen die Arbeiten nach Auskunft des Leiters des Landesbetriebs planmäßig. Zwischen dem Ortsausgang Hohenraden und Quickborn-Renzel muss noch bis zum 30. Oktober gearbeitet werden. Dort wird derzeit die Fahrbahn und der Radweg erneuert. Borstel-Hohenraden und die Anschlussstelle Pinneberg-Nord der Autobahn 23 sind in diesem Zeitraum nur über die L 76 aus Richtung Pinneberg zu erreichen.

Zwischen Ortsausgang Borstel und Ortseingang Hohenraden wird vom 2. bis 13. November gearbeitet. In diesem Abschnitt soll die Fahrbahn mit der abschließenden Deckschicht versehen und der Radweg komplett erneuert werden. Der Ortsteil Hohenraden ist für die Anlieger über die Dorfstraße erreichbar. Die ausgeschilderten Umleitungen bleiben bestehen.