Pinneberg
Quickborn

Neues Domizil für Privatschule in Sicht

Elternvertreterin Anna Graf, neben Elmar Süß, ist frohen Mutes

Elternvertreterin Anna Graf, neben Elmar Süß, ist frohen Mutes

Foto: Burkhard Fuchs

Umzug auf das frühere Gelände der Schokoladenfabrik rückt näher. Einigung könnte bereits in der kommenden Woche erfolgen.

Quickborn. Ein Umzug der freien Gemeinschaftsschule Quickborn auf das frühere Gelände der Schokoladenfabrik rückt näher. Am Freitag traf sich der Hamburger Eigentümer des Geländes mit Vertretern des Schulfördervereins zu ersten Verhandlungen in Hamburg, die sehr konstruktiv und konkret gewesen seien, wie die Teilnehmer berichteten. Bereits in der kommenden Woche könnte eine Einigung erzielt werden, ist Eigentümer Frank Lorenz überzeugt. Dafür müsste der Schulbetreiber bis dahin ein notarielles Kaufangebot mit Finanzierungszusagen vorlegen.

Bis Ende Juli muss der bisherige Container-Standort für die 80 Schüler geräumt werden. Um eine Übergangslösung auf dem Schoko-Areal zu erreichen, bedarf es einer Neubauplanung und eines Bebauungsplanverfahrens der Stadt Quickborn, das für diesen Bereich schon eine Schule vorsieht. Das bisher favorisierte Gelände an der Malchower Brücke kommt aus Sicht der Verwaltung wegen ungelöster Verkehrs- und Lärmprobleme nicht infrage. Nun ist im Gespräch, dass die freie Schule wie schon die zuvor geplante Johanniterschule auf dem Schoko-Areal 14.000 Quadratmeter Fläche einnehmen könnte. Für Elternvertreterin Anna Graf dürfte der Kaufpreis aber nicht wesentlich über den üblichen 80 Euro je Quadratmeter für Gewerbeflächen liegen. Lorenz sagt, er habe aber die alten Lagerhallen für einen Millionenbetrag entfernen lassen.