NORDERSTEDT - MEINE STADT

„Für die Kinder ist es in Norderstedt paradiesisch!“

Vater Sebastian und Mutter Annika mit den Töchtern Charlotte (4) und Nele (1) auf der Fußgängerbrücke über die Oadby-and-Wigston-Straße.

Vater Sebastian und Mutter Annika mit den Töchtern Charlotte (4) und Nele (1) auf der Fußgängerbrücke über die Oadby-and-Wigston-Straße.

Foto: Thorsten Ahlf

Familie Krystek hat ihre neue Heimat in der Stadt gefunden. Was Eltern und Töchter an Norderstedt besonders schätzen.

Norderstedt. Willkommen bei den Krysteks! Als da wären Vater Sebastian (36), Mutter Annika (36) und die Töchterchen Charlotte (4) und Nele (1). Ende April 2019 zog die Familie von Hamburg-Marienthal nach Norderstedt. Tauschte die 70-Quadratmeter-Mietwohnung mit Dachterrasse gegen das 110-Quadratmeter-Einfamilienhaus mit Garten. Ebenfalls zur Miete, doch weitaus idyllischer.

„Wir beide sind im Grünen großgeworden“, sagt Annika Krystek, gebürtige Langenhornerin. Deshalb wollten sie und ihr Mann, ebenfalls Hamburger und seit 2014 mit der lebendigen dunkelhaarigen Frau verheiratet, wieder raus aus der Stadt ins Grüne.

Die Familie hat nun - nach langer Suche - unweit des Feuerwehrmuseums ihr neues Zuhause gefunden. In einer familienfreundlichen Siedlung. Roter Backsteinbau. Jede Häuserzeile individuell gestaltet und gut gepflegt. Verkehrsberuhigte Straße, 30er-Zone.

Alles gut erreichbar: „Eine Erleichterung“

„Hier ist es richtig urban. U-Bahn und Geschäfte sind gut zu Fuß zu erreichen. Eine echte Erleichterung“, sagt Annika Krystek zufrieden. Die Grundausstattung des Hauses, in dem zuvor der Vermieter selbst wohnte, ist hochwertig. „Wir haben endlich Platz, und Nele hat nun ihr eigenes Zimmer.“ Auch die scheint sich hier wohlzufühlen. Trotz Erkältung schiebt der kleine Blondschopf fröhlich auf seinen Stoppersocken den Lauflernwagen durch das Wohnzimmer, während die große Schwester Charlotte, heute schick im roten Cord Kleid, die Zweitgeborene aufmerksam beobachtet hält.

Charlotte besucht seit vergangenem Juni die Kita, nur einen Katzensprung von Zuhause entfernt. Das aufgeweckte Mädchen mit den langen blonden Locken erzählt, dass es hier in Norderstedt schön sei und sie in der Kita neben ihren Freundinnen auch den gleichaltrigen Mael so richtig gut fände. Warum? „Weil er ein Junge ist.“ Aha!

„Rübe“ steht hoch im Kurs

Und einmal in der Woche stehe Rübe, das Pony in der nahe gelegenen NSV-Reitanlage, hoch im Kurs. Dann heißt es mit voller Begeisterung: putzen, striegeln und eine Runde durchs Gelände reiten. Und später geht’s mit Mama Annika noch zum Bauern, frische Eier fürs Frühstück holen. Idylle pur vor den Toren Hamburgs.

„Für die Kinder ist es in Norderstedt einfach paradiesisch“, sagt Sebastian Krystek. Vor allem auch wegen des vielfältigen (Themen)Spielplatzangebots. „Hier tut die Stadt Norderstedt viel für ihre Bewohner. Die Spielplätze sind sehr gepflegt, werden regelmäßig von den Mitarbeitern des Spielplatzmobils gereinigt.“ Bei Bedarf würden der Spielsand umgehend erneuert und die Spielgeräte stets bestens in Ordnung gehalten.

Begeistert sind Nele und Charlotte vom Spielplatz am Feuerwehrmuseum. Also ab in die Schneeanzüge, Mütze auf den Kopf und auf geht’s. Da wird nach fünf Minuten Fußweg von Zuhause fröhlich geklettert, gehüpft, geschaukelt und für die Reporterin noch mal munter in die Kamera gelächelt. Hat die Familie in Norderstedt ihr Zuhause gefunden? „Ja“, sagen Sebastian und Annika Krystek unisono. „Auch weil wir uns hier immer stärker vernetzen.“

Oma und Opa wohnen auch in der Stadt – und hüten ein

Annika Krystek schätzt die Krabbelgruppe im Mütterzentrum Norderstedt e.V. samt anschließendem Frühstück. „Hier wurde ich so herzlich aufgenommen“, sagt sie, die mit Töchterchen Nele und der Sportgruppe „Fitdankbaby“ auch regelmäßig den Stadtparksee umrundet. Im Februar will die ausgebildete Kinderkrankenschwester erst mal stundenweise zurück in den Beruf, wenn Charlotte in der Kita und Nele in der Obhut ihrer Eltern ist. Die leben in Henstedt-Rhen und freuen sich schon aufs Babysitten.

Auch die Nähe zu den Eltern war ein Beweggrund, nach Norderstedt zu ziehen. Bei Bedarf können Oma und Opa immer mal einspringen. Und sie machen es gern. Sebastian Krystek, der als IT-Leiter auf der Hamburger Veddel arbeitet, nimmt den verlängerten Arbeitsweg gern auf sich. Nach einem anstrengenden Arbeitstag begleiten den begeisterten Hobbykoch auf dem Weg zurück zur Familie Hörbucher oder Podcasts wie: „Gedankentanken“ mit Impulsen für Herz und Hirn. Dann heißt es bereits im Auto abschalten vom Alltag und eintauchen in den wohlverdienten Feierabend: „Ich freue mich jeden Abend auf meine Familie und auf das entschleunigte Norderstedt.“