Norderstedt
Kreis Segeberg

Radwege – 100 Euro Bußgeld für Falschparker

Gegen Falschparker auf Radwegen: Gero Storjohann, Heinrich Strößenreuther und Anika Meenken übergeben die Bußgeldforderung an Minister Scheuer (l.).

Gegen Falschparker auf Radwegen: Gero Storjohann, Heinrich Strößenreuther und Anika Meenken übergeben die Bußgeldforderung an Minister Scheuer (l.).

Foto: Joerg Farys Fotografie

Wer Radwege künftig zustellt, muss zahlen. Initiative für das Bußgeld kommt vom Segeberger Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann.

Kreis Segeberg. 100 Euro müssen künftig alle zahlen, die ihre Autos auf Radfahrstreifen parken. „Dieses Bußgeld soll Bestandteil der neuen Straßenverkehrsordnung werden“, sagt Gero Storjohann. Der Segeberger CDU-Bundestagsabgeordnete hatte sich als Vorsitzender des Parlamentskreises Fahrrad für diese Forderung stark gemacht und zusammen mit Heinrich Strößenreuther (Initiative Clevere Städte) und Anika Meenken (VCD) einen gemeinsamen Brief mit der Bußgeld-Forderung an Bundesverkehrminister Andreas Scheuer (CSU) übergeben.

Mit einer Geldbuße bis 100 Euro soll künftig auch unzulässiges Parken in zweiter Reihe, widerrechtliches Parken auf Geh- und Rad- oder Radschnellwegen und unzulässiges Halten auf Schutzstreifen für den Radverkehr geahndet werden. Werden Radler durch falsch abgestellte Fahrzeuge behindert, gefährdet, oder kommt es zu Sachbeschädigungen, wird zudem bei allen drei Verstößen ein Strafpunkt im Fahreignungsregister in Flensburg eingetragen.

,,Ich freue mich sehr, dass wir mit dieser Initiative des Parlamentskreises Fahrrad in Zusammenarbeit mit den zwölf weiteren Verbänden erfolgreich waren. Diese Maßnahme wird die Verkehrssicherheit für Radfahrer deutlich erhöhen“, sagt Gero Storjohann zur geplanten Novelle der Straßenverkehrsordnung. Mehr Respekt und das Einhalten von Regeln aller Verkehrsteilnehmer untereinander hält der Abgeordnete für genauso wichtig wie freie Wege und Flächen für alle.