Norderstedt
Norderstedt

Vertrag für das Hospiz ist unterzeichnet

Die Unterzeichner (v. l.): Stefan Stiegler (Albertinen-Diakoniewerk), Elke Christina Roeder, Stefan Bauer und Pastor Andreas Hausberg

Die Unterzeichner (v. l.): Stefan Stiegler (Albertinen-Diakoniewerk), Elke Christina Roeder, Stefan Bauer und Pastor Andreas Hausberg

Foto: Stadt Norderstedt

Stadt und Partner gründen gemeinnützige Gesellschaft. Schon Ende 2019 soll das Haus mit 14 Betten in Friedrichsgabe eröffnen.

Norderstedt.  Die Tinte unter den Verträgen ist trocken: Die Stadt Norderstedt hat gemeinsam mit ihren Partnern eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung für den Betrieb eines Hospizes gegründet. Der notariell beglaubigte Gesellschaftervertrag wurde von Norderstedts Oberbürgermeisterin Elke Christina Roeder, Bürgermeister Stefan Bauer aus Henstedt-Ulzburg und Stefan Stiegler, Vorstandsmitglied des Diakoniewerks, unterzeichnet.

Im Norderstedter Stadtteil Friedrichsgabe soll das Albertinen-Hospiz Norderstedt entstehen. Todkranken Menschen sollen dort zwischen zwölf und 14 Einzelzimmer mit Rundum-Betreuung auf dem letzten Stück des Lebensweges angeboten werden.

Das neue Hospiz soll Ende 2019 eröffnet werden. Die Kosten für den Neubau im Frederikspark werden auf etwa vier Millionen Euro beziffert. Eine Million soll durch Spenden aufgebracht, der Rest über Darlehen finanziert werden. Betrieben wird die Einrichtung in Friedrichsgabe vom Albertinen-Diakoniewerk Hamburg. Projektleiter und Geschäftsführer der Albertinen-Hospiz Norderstedt GmbH ist Pastor Andreas Hausberg, langjähriger Leiter des Diakonie-Hospizes in Volksdorf.

Seit Jahren forderten Bürger in Norderstedt und Henstedt-Ulzburg die Einrichtung eines Hospizes. Norderstedt hatte bislang lediglich einige Zimmer im Volksdorfer Hospiz für seine Bürger finanziert. Wie genau das Norderstedter Haus und seine Angebote aussehen, das wollen die Betreiber in öffentlichen Infoveranstaltungen ausführlich darstellen. Diese sind für den Herbst geplant.