Norderstedt
Henstedt-Ulzburg

WHU will Mariano Córdova als Bürgervorsteher

Wilhelm Dahmen könnte wieder stellvertretender Bürgermeister werden

Wilhelm Dahmen könnte wieder stellvertretender Bürgermeister werden

Foto: Frank Knittermeier / HA

Stellvertretender Bürgermeister in Henstedt-Ulzburg könnte Wilhelm Dahmen werden. WHU gewann 10 von 16 Wahlkreisen.

Henstedt-Ulzburg.  Bei der Kommunalwahl konnte die WHU 10 von 16 Wahlkreisen direkt gewinnen und erreichte mit 28,5 Prozent das beste Ergebnis aller Parteien und Wählergemeinschaften: „Wir versprechen, dass wir in den kommenden fünf Jahren gemäß unserem Wahlprogramm arbeiten werden. Natürlich wissen wir aber auch, dass man mit 10 von 33 Sitzen in der Gemeindevertretung noch keine Mehrheiten in den Ausschüssen und in der Gemeindevertretung hat“, sagt die WHU-Fraktionsvorsitzende Karin Honerlah. Auch in den nächsten fünf Jahren werde es Gespräche mit den anderen Wählergemeinschaften und Parteien geben, um bei anstehenden Entscheidungen die beste Lösung für Henstedt-Ulzburg zu erreichen.

In Vorbereitung auf die konstituierende Sitzung der Gemeindevertretung am 12. Juni hat die WHU-Fraktion wichtige Personalentscheidungen getroffen: Als größte Fraktion in der Gemeindevertretung steht ihr das Vorschlagsrecht für den Bürgervorsteher und den 1. stellvertretenden Bürgermeister zu. Die WHU-Fraktion schlägt für die Wahl des Bürgervorstehers Mariano Córdova vor. Der langjährige Gemeindevertreter ist unter anderem auch im Kirchengemeinderat auf dem Rhen aktiv. Nach 18 Jahren trat er aus der CDU aus, wechselte 2016 zur WHU und gewann das Direktmandat in seinem Wahlkreis auf dem Rhen erneut.

Für die Stellvertretung des Bürgermeisters schlägt die WHU-Fraktion ihren Vorsitzenden Wilhelm Dahmen vor, der schon in der vorletzten Wahlperiode Stellvertreter des Bürgermeisters war und derzeit 2. stellvertretender Bürgermeister ist.

Die WHU-Fraktion hat in ihrer ersten Sitzung auch eine mögliche Neuordnung der Ausschüsse erarbeitet. So möchte die WHU den Umwelt- und Planungsausschuss von Aufgaben entlasten, denn er leide, so die WHU, unter ständiger Arbeitsüberlastung, obwohl er meist alle drei Wochen tagt. Die Bereiche Natur-, Klimaschutz und Umwelt sollen künftig in einem eigenen Ausschuss behandelt werden. Auch ein Zusammenlegen von Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss ist für die WHU denkbar. Und nach Einrichtung des Kita-Eigenbetriebes könnte, beginnend ab 2019, für die restlichen Aufgaben der Kinder- und Jugendausschuss mit dem Kultur- und Sportausschuss zusammengelegt werden.