Extremsport

Tough Mudder Norddeutschland: Europas längster Matsch-Lauf

Eine Feuerwehrfrau aus Ohe (Reinbek) bezwingt mit ihren Kameraden den Matschparcours beim Tough Mudder in Niedersachen (Archivbild)

Eine Feuerwehrfrau aus Ohe (Reinbek) bezwingt mit ihren Kameraden den Matschparcours beim Tough Mudder in Niedersachen (Archivbild)

Foto: Clemens Conrad / BGZ

In der Lüneburger Heide startet am Sonnabend ein 19 Kilometer langer Extremlauf durch Matsch, Wald und Flur.

Hermannsburg.  Hermannsburg in der Lüneburger Heide ist Schauplatz des längsten Tough Mudder in Europa. Am Wochenende wird auf dem Reiter- und Ferienhof Severloh der Extrem-Hindernislauf über 19 Kilometer ausgetragen. 80 Prozent des Kurses führen durch den Wald. 29 Hindernisse sind zu überwinden, 150 Kubikmeter Schlamm wurden ausgebracht. Der Parcours wird im Team bewältigt, Zeiten sind unwichtig.

Bislang sind mehr als 14.000 Anmeldungen für den Tough Mudder Norddeutschland in Hermannsburg eingegangen. Neben der Langstrecke wird auch die sogenannte Halbdistanz über elf Kilometer (17 Hindernisse) angeboten. Am Sonnabend gehen die ersten Teilnehmer um 8 Uhr auf die Strecke. Im 15-Minuten-Takt wird gestartet. Am Sonntag beginnt das Rennen um 9 Uhr.

Ein zweiter Satz Klamotten ist mitzubringen

Die Startgebühr liegt bei 100 Euro für den “Half“ und 120 Euro für den „Tough Mudder Full“. Karten können auch Sonnabend und Sonntag noch an der Tageskasse erworben werden. Mitzubringen sind ein Ausweis, Laufschuhe (ohne Stollen!) und Sportklamotten sowie trockene Sachen für nach dem Lauf. Außerdem Bargeld für Essen, Getränke und Merchandising-Produkte. Es gibt keine Geldautomaten vor Ort.

Tough Mudder wurde 2010 in den USA ins Leben gerufen und hat sich zu einer breiten Bewegung entwickelt. Jährlich werden rund 130 Veranstaltungen mit drei Millionen Teilnehmern weltweit ausgetragen.