Terroranschläge in Paris

Schweigeminute im Norden: „Gute ist stärker als das Böse“

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) nimmt in Hannover zusammen mit einer Klasse der Wilhelm-Raabe-Schule an einer europaweiten Schweigeminute für die Opfer der Terroranschläge in Paris teil.

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) nimmt in Hannover zusammen mit einer Klasse der Wilhelm-Raabe-Schule an einer europaweiten Schweigeminute für die Opfer der Terroranschläge in Paris teil.

Foto: Philipp Von Ditfurth / dpa

In Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein gedachten Menschen an die Opfer der Terrorserie in Frankreich.

Hannover/Bremen/Kiel.  Tausende Menschen in Niedersachsen und Bremen haben am Montag schweigend der Opfer der Anschläge in Paris gedacht. In Hannover beteiligte sich der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) gemeinsam mit Schülern an der europaweiten Schweigeminute zur Mittagszeit.

Busse und Bahnen standen an vielen Orten währenddessen still. In Osnabrück lud die Stadt die Bürger zu einer Schweigeminute auf den Marktplatz. In Bremen versammelten sich Bürger vor dem Dom. Minutenlang läuteten die Glocken. Vor dem Rathaus und dem Landtag wehten neben der Deutschland- auch die Frankreich-Fahne.

Auch im Norden Schweigeminute für Terroropfer

An der Schweigeminute in Europa haben sich auch Schleswig-Holsteiner beteiligt. In Behörden, Schulen und anderen Einrichtungen hielten Menschen am Montag um 12Uhr inne. Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) tat dies in seinem Büro in der Staatskanzlei. Der Kieler Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) und Bürgermeister von Umland-Gemeinden legten bei einem Treffen ebenfalls eine Schweigeminute ein.

Die Schulen waren über die Schulaufsicht vom Aufruf der Staats- und Regierungschefs der EU zu der gemeinsamen Schweigeminute informiert worden. „Das Gute ist stärker als das Böse“, hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme der europäischen Spitzenpolitiker. Die Anschläge von Paris seien ein Angriff auf alle europäischen Staaten.