Göttingen

Serienbetrüger aus Jugendamt soll gestehen

Der frühere Mitarbeiter eines Göttinger Jugendamtes soll jahrelang systematisch die Konten vieler Kinder und Jugendlicher geplündert haben.

Göttingen. Ein früherer Mitarbeiter des Göttinger Jugendamtes soll jahrelang systematisch die Konten von dutzenden Kinder und Jugendlicher geplündert haben, die ihm anvertraut waren. Wegen Untreue und Betruges muss sich der 56-Jährige seit Montag vor dem Landgericht Göttingen verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, er habe zwischen 2004 und 2009 mehr als 200 000 Euro in die eigene Tasche gesteckt. Der 56-Jährige hatte als Vormund oder gesetzlicher Beistand Zugriff auf die Konten seiner Schützlinge. Der Verteidiger kündigte ein umfassendes Geständnis des Angeklagten an.