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Aumühler Minigolf-Anlage öffnet an allen Ostertagen

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Betreiberin Christin Trothe und Leon Trothe testen schon mal die Bahnen.

Betreiberin Christin Trothe und Leon Trothe testen schon mal die Bahnen.

Foto: Ann-Kathrin Schweers / BGZ

Die Freizeitoase startet in die neue Saison. Es gibt einige Neuheiten. Auf 2000 Quadratmetern gibt es keine Platzprobleme.

Aumühle. „Hup, hup“, der Eismann ist da! Und er lieferte pünktlich zum Saisonstart den süßen Nachtisch für die Minigolfer in Aumühle. Christin Trothe ist aufgeregt, aber die Freude überwiegt: Zu Ostern darf sie endlich ihre Minigolf-Anlage am Mühlenteich in Aumühle eröffnen. Die 36 Jahre alte „Hamburger Deern“ ist die neue Pächterin. Mit ihrem Mann André Trothe (48) und mit der Unterstützung von dessen Sohn Leon (22) erstrahlt die grüne Freizeitoase im neuen Glanz.

Das Empfangshäuschen ist frisch gestrichen, die Bahnen sind gereinigt und kunterbunt lackierte, pinke Flamingos und kleine Häschen begrüßen die Besucher. „Und es ist nicht mehr so zugewachsen“, sagt André Trothe. Als Hobby-Gärtner und mithilfe eines Försters konnte der Wildwuchs gezähmt und die Anlage etwas gelichtet werden. „So sind wir auch viel besser von außen sichtbar.“

Minigolf-Anlage in Aumühle startet Oster in die neue Saison

Über die kompletten Osterfeiertage ist die Anlage Am Mühlenteich von 12 bis 18.30 Uhr geöffnet. Im restlichen Monat April wird zunächst nur freitags, sonnabends und sonntags von 12 bis 18.30 geöffnet, im Mai und in den Sommerferien auch unter der Woche. Sobald dies wieder möglich ist, kann die kleine Terrasse zum Mühlenteich übrigens auch wieder für Geburtstagsfeiern gebucht werden. Die Kosten liegen bei 20 Euro pro Stunde. „Es dürfen auch Speisen und Getränke selbst mitgebracht werden“, sagt die Betreiberin.

Da Minigolfen als kontaktfreier Sport im Außenbereich gilt, können jetzt schon Gruppen von bis zu zehn Leuten kommen, bei unter 14-Jährigen sogar mehr. Es gelten die normalen Abstandsregeln. Beim Minigolfen muss keine Maske getragen werden. „Auf 2000 Quadratmetern haben wir keine Platzprobleme“, sagt André Trothe.

Wichtig: Aktuell stehen keine sanitären Anlagen zur Verfügung

Die Familie lebt am Krabbenkamp, mit dem Rad sind es nur drei Minuten zur Minigolfanlage. Außerdem arbeitet Christin Trothe seit 2002 als Servicekraft im benachbarten Waldesruh am See. So hatte sie auch davon gehört, dass der ehemalige Pächter Janusz Nowak nach drei Jahrzehnten den Betrieb aus Altersgründen abgibt. Nach langem Grübeln fasste Trothe den Entschluss, das Projekt anzugehen. Sie weiß, dass sie mit dem Betrieb nicht reich wird, ist aber gespannt darauf, was die nächsten Wochen und Monate bringen. „Ich freue mich auf entspanntes Minigolfen am See und darüber, dass wir den Leuten endlich mal wieder etwas anbieten können“, sagt Christin Trothe.

Leon Trothe, der eigentlich Politikwissenschaften in Hamburg studiert, verdient sich am Kassenhäuschen etwas dazu. Eintrittskarten kosten 3,50 Euro für Kinder von 6 bis 15 Jahren und 4,50 Euro für Jugendliche und Erwachsene. Achtung: Aktuell stehen keine sanitären Anlagen zur Verfügung.

( aksc )

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