Deutsche Bahn

Viele Züge im Norden fallen wegen Gleisarbeiten aus

Ein Zug am Bahnhof Elmshorn.

Ein Zug am Bahnhof Elmshorn.

Foto: imago images / Manfred Segerer

Bauarbeiten bei Elmshorn behindern Bahnverkehr zwischen Hamburg und weiteren Städten. Entwarnung für Sylt-Reisende.

Elmshorn. Pendler zwischen Hamburg und nördlichen Städten wie Itzehoe, Glückstadt oder Kiel müssen in den kommenden Wochen viel Geduld mitbringen. Wegen Bauarbeiten am Bahnhof Elmshorn sind die Strecken nur eingeschränkt befahrbar. Das betrifft etwa die Verbindung zwischen Glückstadt und Elmshorn. "Hier steht oft nur ein Gleis zur Verfügung", sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn über die Behinderungen, die noch bis zum 7. August andauern.

Mit Behinderungen durch die Arbeiten in Elmshorn müssen die Fahrgäste auch auf der Strecke Hamburg–Flensburg beziehungsweise nach Kiel rechnen. Die Bahn kündigt hier vor allem bei den Linien RE 7, aber auch bei der RE 70 ausfallende und verspätete Züge an.

Bei Zügen am Morgen und in der Nacht bietet die Bahn einen Schienenersatzverkehr zwischen dem Hamburg Hauptbahnhof und Kiel an. Es gebe dabei teilweise auch keinen Halt in Hamburg-Dammtor.

Freigabe der Strecke Richtung Sylt

Nun die gute Nachricht: Die Reparaturarbeiten an der beschädigten Eisenbahnbrücke bei Langenhorn werden in diesen Tagen abgeschlossen. Am Wochenende bleiben lediglich noch Restarbeiten.

Die Freigabe der Strecke ist für Montag, 22. Juli gegen 17 Uhr geplant, teilte die Bahn mit. Als erster Zug soll dann der IC 2374 um 16.09 Uhr in Hamburg-Altona nach Westerland starten. Am Dienstag, 23. Juli fahren wieder alle Fernverkehrszüge zwischen Hamburg und Westerland planmäßig. An diesem Tag können die Züge auch von Nahverkehrskunden genutzt werden. Auch die Regionalzüge fahren am Mittwoch, 24. Juli, ab Betriebsbeginn wieder planmäßig.

Lkw hatte Brücke beschädigt

Hintergrund der Behinderungen in den vergangenen Tagen: Am Montag, 1. Juli, beschädigte gegen 17 Uhr ein Lkw mit seinem Ladekran die Eisenbahnbrücke über die B5 bei Langenhorn. Seitdem stand nur noch das Gleis von Bredstedt nach Niebüll für beide Richtungen zur Verfügung, sodass die Kapazität der Strecke deutlich eingeschränkt ist. Aus diesem Grund kam es zu erheblichen Fahrplanänderungen im Nah- und Fernverkehr. Fahrgäste werden gebeten, sich vor Fahrtantritt unter bahn.de/aktuell oder im DB Navigator zu informieren.