Mecklenburg-Vorpommern

Crew-Mitglied spuckt Blut - Schwedische Fähre funkt Notruf

Die Einsatzkräfte bei der Überfahrt zur Fähre

Die Einsatzkräfte bei der Überfahrt zur Fähre

Foto: Bundespolizeiinspektion See Neustadt / Holstein

Ein 61-jähriges Crew-Mitglied einer schwedischen Fähre spuckte während der Überfahrt plötzlich Blut. Die Bundespolizei konnte helfen.

Wegen eines Notfalls auf hoher See hat eine schwedische Fähre um Hilfe bei der Seenotleitstelle in Bremen gebeten. Wie ein Sprecher am Freitag mitteilte, hatte ein Crew-Mitglied auf der „Huckleberry Finn“ innere Blutungen. Der 61-Jährige musste sich den Angaben zufolge vor einigen Wochen einer Magenoperation unterziehen und spuckte am Donnerstag plötzlich Blut.

Zum Glück für das Crew-Mitglied befand sich unter den Passagieren eine Ärztin, die ihn mit einer Ringerlaktatlösung stabilisieren konnte. Bundespolizisten auf dem Einsatzschiff „Bad Düben“ aus Neustadt/Holstein hörten den von der Fähre abgesetzten Funkspruch, mit dem diese um weitere Hilfe ersucht hatte, und boten ihre Hilfe an.

Mit einem Kontrollboot gingen zwei Beamte an Bord der Fähre und unterstützen die Ärztin bei der Stabilisierung des Patienten. Weil er nicht auf ein anderes Schiff verlegt werden konnte, lief die Fähre den Hafen von Warnemünde an. Dort wurde der Mann von Notarzt und Krankenwagen in Empfang genommen. (dpa)