Transrapid

"Aus für Transrapid-Teststrecke volkswirtschaftlich Schwachsinn"

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CDU-Landrat Bröring hat Überlegungen zur Einstellung der Teststrecke für den Transrapid in Lathen im Emsland eine Absage erteilt.

Meppen. Der emsländische Landrat Hermann Bröring (CDU) hat Überlegungen zur Einstellung der Transrapid-Teststrecke in Lathen eine Abfuhr erteilt. Das wäre „volkswirtschaftlicher Schwachsinn“, sagte er am Freitag in Meppen. „Wir haben hier eine tolle Infrastruktur, die nicht nur für den Test der Magnet-Hochgeschwindigkeitsbahn, sondern auch für die Entwicklung und die Erprobung anderer Technologien der Elektromobilität bestens geeignet ist.“ Bröring zufolge gab es in den vergangenen Tagen und Wochen verschiedene Gespräche in Berlin über die Zukunft der Lathener Teststrecke.

Dabei habe vonseiten der Emsländer vor allem die Befürchtung eine Rolle gespielt, dass die Teststrecke in Lathen eingestellt und abgebaut werden könnte, um anderenorts als hoch subventionierte Testanlagen für die Elektromobilität wieder aufzubauen. Berichte, wonach es bereits Entscheidungen gebe, nannte Bröring unzutreffend. Es gebe bislang nur Überlegungen, „die noch weit von einer Realisierung entfernt sind.“

Das in Düsseldorf erscheinende „Handelsblatt“ hatte in seiner Freitagsausgabe berichtet, der Bund wolle sich endgültig vom Transrapid verabschieden und die Förderung der Teststrecke in Lathen einstellen. Zwar dürfe, schrieb die Zeitung unter Berufung auf Haushaltsexperten der Regierungskoalition, „der Zug dort weiter seine Runden ziehen“. Verantwortlich solle aber in Zukunft der Landkreis Emsland sein.