Das spart Energiekosten

Selten genutzte Zimmer weniger beheizen

Experten raten, auch in wenig beheizten Räumen des Hauses auf eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 50 Prozent zu achten.

Experten raten, auch in wenig beheizten Räumen des Hauses auf eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 50 Prozent zu achten.

Foto: Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Eigentlich brauchen wir es doch vor allem im Wohnzimmer, in Küche und Bad warm. Doch die anderen Räume gar nicht zu heizen, ist wegen der Schimmelbildung ein Problem, oder?

Düsseldorf (dpa/tmn). Sie haben ein großes Haus oder eine große Wohnung und nutzen nicht alle Räume ständig? Dann liegt es auf der Hand, diese Zimmer nicht so stark zu beheizen wie die belebten Wohnräume. Das spart Heizkosten.

„Wichtig ist, auch in den kühleren Räumen eine normale Luftfeuchtigkeit von 40 bis 50 Prozent zu halten“, rät Wolfgang Lorenz vom Bundesverband Schimmelpilzsanierung, um Schimmelbildung in den weniger beheizten Zimmern zu vermeiden. Das könne gelingen, wenn die Türen stets geschlossen bleiben und häufig gelüftet wird.

„Aber Vorsicht: Das oft empfohlene Querlüften kann hier kontraproduktiv sein, denn die feuchte warme Luft aus den beheizten Räumen setzt sich schnell an den kühleren Wänden der un- oder weniger geheizten Räume ab“, so Lorenz. Also besser jedes nicht so stark geheizte Zimmer einzeln bei weit geöffneten Fenstern lüften, bis das Hygrometer zur Messung von Luftfeuchtigkeit wieder die gewünschten Werte anzeigt.

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( © dpa-infocom, dpa:221128-99-695286/4 (dpa) )