Stichprobe

Nur wenige Federkern-Matratzen schneiden im Test gut ab

Matratzen im Dauertest: Walzen simulieren die Abnutzung der Federkern-Modelle in acht Jahren.

Matratzen im Dauertest: Walzen simulieren die Abnutzung der Federkern-Modelle in acht Jahren.

Foto: dpa

Im Bett verbringen wir einen großen Teil unserer Lebenszeit. Daher lohnt es sich, in eine gute Matratze zu investieren. Die Stiftung Warentest hat jetzt 21 Federkern-Matratzen auf Herz und Nieren geprüft. Die Note "sehr gut" erhielt keine von ihnen.

Berlin. Taschenfederkern-Matratzen schneiden im Test nur selten gut ab. In einer Stichprobe der Stiftung Warentest ("test"-Ausgabe 3/2019) waren die meisten nur "befriedigend", keine bekam die Gesamtnote "sehr gut".

Die Tester hatten 21 Federkern-Matratzen der Größe 90 mal 200 Zentimeter geprüft, darunter 7 baugleiche. Solche Matratzen eignen sich für Menschen, denen im Schlaf schnell warm wird. Dank des offenen Innenlebens kann die Luft zirkulieren und sorgt so für Kühlung.

Gerade für Seitenschläfer sei das Problem aber, dass häufig die Schultern nicht tief genug einsinken. Schwere Menschen sollten bei weichen Modellen zudem darauf achten, dass die Matratze mindestens 18 Zentimeter dick ist - damit sie nicht bis zum Lattenrost durchsinken.

Immerhin die MFO Classic überzeugte für alle vier Modell-Körpertypen mit guten Liegeeigenschaften für Rücken- und Seitenschläfer. Sie erhielt die Gesamtnote 2,3 - und schnitt damit genauso gut ab wie die Hn8 Dynamic. Die Springs and Foam war mit rund 150 Euro das günstigste Modell unter den Guten. Sie bekam die Gesamtnote 2,5 und lag damit gleichauf mit dem Produkt Breckle Accord 1000 Deluxe.