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Die wichtigsten Nanosubstanzen in Kosmetika

Titandioxid ist der wichtigste nanoskalige Inhaltsstoff in Kosmetika. Die Partikel des weißen Minerals in Sonnenschutzmitteln haben meist Größen von 15 bis 150 Nanometer (nm). In großen Mengen wird der Stoff als Weißpigment in Farben, Lacken und Kunststoffen verwendet. Dort sind die Partikel um die 300 nm groß und liegen außerhalb des Nanobereichs.

Zinkoxid dient ebenfalls als UV-Filter und wirkt in der Nanogröße effektiver. Herkömmliches Zinkoxid wird als Weißpigment in Malerfarben, aber auch in pflegenden oder heilenden Cremes eingesetzt. Anders als das Pigment, ist die Nanoform (wie auch das nano-Titandioxid) unsichtbar.

Carbon Black bezeichnet Industrieruß. Er enthält anteilig Partikel im Nanoformat und wird unter anderem in Wimperntuschen eingesetzt.

Siliziumdioxid ist vor allem als Material für Solarzellen bekannt. Es wird seit Jahrzehnten vor allem in Lebensmitteln als Rieselhilfe oder Verdickungsmittel eingesetzt (Zusatzstoff E551). Es liegt zwar in Form größerer Einzelpartikel vor, die können sich aber in Nanoteilchen aufspalten.