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Die Geschichte des Hanfs

Cannabis ist der wissenschaftliche Name der Pflanzengattung Hanf (Hanfgewächse), die zu den ältesten Nutz- und Zierpflanzen der Welt gehört.

Eine erste wissenschaftliche Beschreibung der Cannabis sativa (Wilder Hanf) unternahm der schwedische Naturwissenschaftler Carl von Linné im Jahr 1753.

Gutenberg druckte im Jahr 1455 seine berühmte Gutenberg-Bibel auf Hanfpapier, auch die amerikanische Unabhängigkeitserklärung von 1776 wurde darauf verewigt.

Die Geschichte des Hanfblatts reicht bis ins frühgeschichtliche China zurück: Bereits im "Shen nung pen Ts'ao king", einem um 2500 Jahre v. Chr. verfassten Medizinbuch, ist von der schmerzlindernden und heilenden Wirkung der Pflanze die Rede.

Die alten Griechen und ihre ägyptischen Nachbarn nutzen die Hanfpflanze vor allem, um daraus Kleidung herzustellen.

Erst im Jahr 1942 wurde auf Drängen des Amerikaners Harry J. Anslinger eine Cannabis-Prohibition verhängt; Anslinger kämpfte auch vehement gegen die medizinische Nutzung.