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Esa schickt bis 2013 sechs ErdErkunder ins All

Der SMOS-Satellit ist der zweite von einem halben Dutzend Kundschafter, die die europäische Raumfahrtbehörde Esa als "Earth explorer" (Erd-Erkunder) ins All schickt. Im März startete GOCE, ein Satellit, der vor allem die Meeresströmungen vermisst. Als Nächstes soll im Februar 2010 Cryosat-2 folgen und die Dicke der polaren Eispanzer erfassen. Sein Vorgänger Cryosat war eigentlich der Erste, doch beim Start im Oktober 2005 stürzte die russische Trägerrakete mit der 135 Millionen Euro teuren Fracht ins Nordmeer. Bis 2013 sind drei weitere Satellitenstarts geplant: SWARM vermisst das Erdmagnetfeld, ADM-Aeolus beobachtet die Strömungen in der Atmosphäre, EarthCare erfasst Wolken, Aerosole, Strahlung.