Supportende

Nutzer von Windows Vista sollten ihr Betriebssystem wechseln

So war Windows Vista – quietschbunt und mit Widgets wie einer Uhr am Bildschirmrand.

So war Windows Vista – quietschbunt und mit Widgets wie einer Uhr am Bildschirmrand.

Foto: dpa-tmn / dpa

Nicht mehr viele Nutzer haben noch Windows Vista auf ihrem PC. Und auch sie sollten bald wechseln. Denn der Support dafür endet jetzt.

Bonn.  Microsoft stellt am Dienstag den Support für Windows Vista ein. Das als äußerst unbeliebt geltende Betriebssystem erhält dann das letzte Sicherheitsupdate – danach werden keine weiteren mehr folgen, selbst, wenn noch Fehler oder Sicherheitslücken für das Betriebssystem auftauchen sollten.

Ein weiterer Betrieb von Vista berge hohe Risiken für die IT-Sicherheit, schreibt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn. Deshalb empfiehlt die Behörde den Nutzern, möglichst schnell auf ein neueres Betriebssystem umzusteigen.

Auch Windows 7 läuft aus

Eine Möglichkeit ist etwa der Umstieg auf das Folge-Betriebssystem Windows 7. Microsoft empfiehlt den Wechsel auf Windows 10. Das Update ist jeweils nur in die entsprechenden Ausgaben möglich – von Vista Home kann man beispielsweise nur auf Windows 7 Home umsteigen. Danach können Nutzer dann auf Windows 10 upgraden.

Nutzer sollten dabei allerdings prüfen, ob ihr Rechner die Systemvoraussetzungen für Windows 10 erfüllt. Vor dem Update sollten außerdem die persönlichen Daten gesichert werden.

Das noch weit verbreitete Windows 7 wird übrigens ab dem 14. Januar 2020 nicht mehr mit Updates versorgt. (wck)