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Snapchat wehrt sich gegen Datenmissbrauch-Vorwürfe

Snapchat ist vor allem ein bei Jugendlichen beliebter Dienst. Mit dem Dienst verschickte Bilder sind in der Regel nur kurz zu sehen.

Snapchat ist vor allem ein bei Jugendlichen beliebter Dienst. Mit dem Dienst verschickte Bilder sind in der Regel nur kurz zu sehen.

Foto: Andrea Warnecke / dpa-tmn

Snapchat hat auf Datenmissbrauchs-Vorwürfe reagiert. In einem Blogeintrag versicherte der Messenger-Dienst, User-Daten blieben geheim.

Berlin.  Private Bilder und Chats mit den Kontakten sollen beim Messenger Snapchat auch weiterhin privat bleiben. Das hat das Unternehmen als Reaktion auf Medienberichte bekanntgegeben.

In seinen jüngst publizierten neuen Nutzungsbedingungen räumt sich das Unternehmen das Recht ein, Bilder zu speichern, zu verändern oder zu veräußern. Das beziehe sich aber nur auf Inhalte einer neuen Funktion namens „Live Stories“, heißt es in einem Blogeintrag. Eigene Inhalte können demnach nur publik werden, wenn sich ein Nutzer aktiv dazu entscheidet, seine Aufnahmen für „Live Stories“ zur Verfügung zu stellen.

Was Nutzer sonst miteinander über den häufig zum Versand eher intimer Fotos genutzten Messenger teilen, soll weiter privat bleiben und nur so lang wie nötig gespeichert werden. Eine Weitergabe von privaten Chat-Daten an Dritte schließt Snapchat explizit aus. (dpa)

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