Medizin

Ärztepräsident: 5000 offene Arzt-Stellen in Krankenhäusern

In deutschen Krankenhäusern sind 5000 Arzt-Stellen unbesetzt, sagt der Ärztepräsident Montgomery.

In deutschen Krankenhäusern sind 5000 Arzt-Stellen unbesetzt, sagt der Ärztepräsident Montgomery.

Foto: Sven Hoppe / dpa

In Krankenhäusern sind nach Aussagen des Ärztepräsidenten Montgomery 5000 Arzt-Stellen unbesetzt. Er fordert eine Untergrenze.

Berlin.  Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat mehr Ärzte für Kliniken in Deutschland gefordert. Er verwies im Gespräch mit der „Rheinischen Post“ darauf, dass in den Krankenhäusern bundesweit rund 5000 Stellen für Ärzte unbesetzt seien. Entsprechend solle es ähnlich wie für Pflegekräfte in Kliniken auch eine Personaluntergrenze für Ärzte geben.

„Die Arbeitsbelastung ist sowohl für die Pflegekräfte wie auch für die Ärzte im Krankenhaus ausgesprochen hoch“, sagte Montgomery. In beiden Berufsgruppen gebe es hohe Burnout-Quoten. „Die Arbeitsverdichtung in den Krankenhäusern kann nur durch mehr Personal kompensiert werden.“

Zugleich wiederholte Montgomery seine Forderung nach mehr Studienplätzen für angehende Mediziner. „Wir brauchen rund 1000 zusätzliche Studienplätze pro Jahrgang. Diesen Bedarf gibt es schon länger.“ (dpa)