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Reisen mit Handy: Das sind die besten Apps für den Urlaub

Geheimtipps an Nord- und Ostsee

Die deutsche Küste hat tolle Orte, an denen sich super Urlaub machen lässt. Es muss nicht immer der Timmendorfer Strand oder Warnemünde sein. Im Video gibt es die besten Geheimtipps an der Nord- und Ostsee.

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Das Handy als Reisebegleiter im Urlaub: Wir zeigen Übersetzer, Navis, Stadtführer und weitere Apps, die auf keiner Reise fehlen dürfen.

Berlin. Einfach mal das Handy ausgeschaltet lassen, um im Urlaub richtig abzuschalten: klingt eigentlich nicht schlecht. Doch mit den richtigen Apps wird das Smartphone zum perfekten Reisebegleiter, auf den Sie garantiert bei keinem Urlaub mehr verzichten möchten. Diese nützlichen Apps sollten alle Urlauber kennen.

Flug buchen: Schon vor der Abreise an alles denken

Bevor es an die konkrete Reiseplanung geht, steht die Buchung an. Wer günstige Flüge finden will, den bunnt die App „Skyscanner“ viel Arbeit ab. Wie auf der Website der Reisesuchmaschine, werden dort Tausende Flüge verglichen und der Nutzer erkennt auf einen Blick die günstigsten Angebote. Sehr hilfreich für alle Unentschlossenen ist die Rubrik „Entdecken“. Dort lässt sich gezielt nach besonders guten Angeboten suchen.

Vor Ort brauchen Reisende dann natürlich auch eine Unterkunft. „Booking.com“ ist dafür nicht nur in der Desktop-Variante optimal geeignet, die dazugehörige App verfügt sogar über noch mehr Funktionen. So lassen sich Buchungen unkompliziert in den Kalender des Smartphones übertragen oder die Buchungsbestätigung offline abrufen.

Urlaub: Sicherheit dank dieser Apps

Vorbei sind die Zeiten, in denen sich Reisende permanent Sorgen machen müssen, Reisepass, Flugtickets und andere Kopien zu verlieren. Wichtige Dokumente lassen sich heute digital in einem Cloud-Speicher ablegen, um jederzeit darauf zuzugreifen. Eine aktuelle repräsentative Studie der E-Mail-Anbieter Web.de und Gmx zeigt, dass fast jeder fünfte Deutsche (19 Prozent) Cloud-Speicher für den Urlaub nutzt.

Eine besonders beliebte Variante des Cloud-Speichers ist die „Dropbox“. Theoretisch hat man in der Cloud immer und überall Zugriff auf seine Daten, leider braucht man bei der Dropbox eine Internetverbindung, um auf die App zugreifen zu können. Offline verfügbar machen lassen sich die Ordner nur in der Bezahlvariante. Mehr kostenlosen Speicherplatz als in der Dropbox (2 GB) gibt es bei Google Drive (15 GB) und OneDrive (5 GB).

• In der Bildergalerie sehen Sie die schönsten Seen in Deutschland:

App hilft beim Packen: Familienreise bis Wanderurlaub

Leider lassen sich Kleidungsstücke und sonstiges Gepäck nicht per Cloud versenden. Packen müssen wir nach wie vor selbst. Doch die App „Pack the Bag“ erleichtert den Prozess ungemein. 27 fertige Bestandslisten wappnen die Nutzer für jede Art von Reise, sei es Wandern, Festivals oder Familienurlaub. Neben dem Pflegen der Bestandslisten, können sich User auch eigene Packliste erstellen.

Praktisch für Flugreisen: einmal das Gewicht der Gegenstände erfassen und sofort wissen, wie schwer der Koffer bereits ist. Nun geht es los! Für den perfekten Soundtrack der Sommerreise, können sich Musikfreunde eine Urlaubs-Playlist zusammenstellen. Bei „Apple Music“ oder „Spotify“ geht das sogar gemeinsam: einfach die Liste mit den Mitreisenden teilen und zusammen die liebsten Sommerhits genießen.

Stau, Mautstellen und Co. frühzeitig entdecken

Schon während der Anreise dient das Smartphone für viele als Navigationsgerät. In der aktuellen Web.de-Studie gab immerhin ein Viertel der Befragten an, Navi-Apps auch im Urlaub zu benutzen. Besonders beliebt ist „Google Maps“. Die App bietet zahlreiche Features auf Autoreisen: So lassen sich zum Beispiel Mautstellen umfahren, Staus frühzeitig erkennen oder Tankstellen an der Strecke finden.

Auch im Urlaubsort angekommen, erleichtert Google Maps die Reise an vielen Stellen. Mit dem „Live View“-Feature gehört Verlaufen der Vergangenheit an. Google Maps zeigt direkt in der Smartphone-App die Fußgänger-Route in Augmented Reality innerhalb des Kamerabildes an. Besonders praktisch in Ländern außerhalb der EU: Karten können vorab offline gespeichert werden, wenn Nutzer mit einem WLAN-Netzwerk verbunden sind, um Datenvolumen zu sparen.

Google Maps: Der Alleskönner unter den Urlaubs-Apps

Wer das Urlaubsziel nicht nur zu Fuß erkunden möchte, nutzt Bus, Bahn oder Taxis vor Ort. Da ist es praktisch, dass jede Route bei Google Maps auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Echtzeit angezeigt wird. In vielen Großstädten zeigt Google Maps außerdem an, wie voll der Bus oder die Bahn zum Zeitpunkt der Abfahrt wahrscheinlich ist. Auch FreeNow, Uber und E-Scooter von Lime sind in Deutschland in Google Maps integriert.

Auf der Suche nach den Highlights der Stadt, hilft der Tab „Erkunden.“ Er zeigt Restaurants, Museen und Attraktionen in der Nähe. Nutzer sehen sofort, wie lange die Örtlichkeiten geöffnet haben und wie sie von anderen Touristen bewertet wurden.

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Stadt erkunden: So finden Sie die schönsten Sehenswürdigkeiten

Zahlreiche Restaurants bieten sogar die Möglichkeit, über eine Verknüpfung auf Google Maps direkt einen Tisch zu reservieren und die Rubrik “Beliebte Gerichte” zeigt basierend auf Fotos anderer Nutzer, was in einem Restaurant oder Café am liebsten bestellt wird.

Nicht nur Google kennt die schönsten Ecken der Stadt: Die App „Guides by Lonely Planet“ sollte vor allem bei Städtetrips auf keinem Smartphone fehlen. Mehr als 8000 Städte und 352.000 Orte auf der ganzen Welt sind hier erfasst. Übersichtlich strukturierte Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Restaurants oder Shoppingmöglichkeiten und eine Reihe von Filterfunktionen machen das Urlaubserlebnis abwechslungsreich und interessant.

Die Reise-App „Views on Top“ hat sich hingegen auf eine Sache besonders spezialisiert: Sie zeigt ihren Nutzern die schönsten Aussichtspunkte. Klar, den Eiffelturm kennt jeder und das Empire State Building auch. Aber manchmal gibt es auch verstecktere Orte, von denen man einen grandiosen Ausblick genießen kann. Mit „Views on Top“ lassen sich Orte mit Ausblick auf der ganzen Welt aufspüren – egal ob Hügel, Riesenräder oder aussichtsreiche Dachterrassen.

Übersetzer: Kennen Sie diese besondere Funktion von Google?

Parlez-vous francais? Hablas espanol? Do you speak English? Natürlich ist es am schönsten, die Sprache des Urlaubslandes selbst zu beherrschen. Doch weil das nicht immer möglich ist, helfen uns praktische Apps. Den „Google Übersetzer“ kennen sicherlich die meisten. Nutzer können in dieser App nicht nur einzelne Wörter, sondern auch ganze Sätze eingeben und sie sich sofort übersetzen oder sogar vorsprechen lassen.

Doch ein anderes Feature blieb dem ein oder anderen bisher vielleicht verborgen: Über das Kamera-Symbol in der „Google Übersetzer“-App werden Schriften direkt innerhalb des Bildes übersetzt. Einfach die Kamera auf die Speisekarte mit den chinesischen Schriftzeichen halten und Google Translate verrät, was es zu Essen gibt.

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Nach dem Restaurantbesuch geht es ans Bezahlen. Wer die Währungen nicht ständig im Kopf umrechnen möchte, greift auch hier auf eine App wie „XE Currency“ zurück. Über 180 Währungen sind in der einfach zu bedienenden App mit Live-Wechselkursen hinterlegt. Damit man auch offline den Preis für die Taxifahrt oder die Gewürze auf dem Markt umrechnen kann, können Nutzer den aktuellen Wechselkurs im Wlan abspeichern und dann auch offline nutzen.

Smartphone als Rettung: Im Notfall hilft das Auswärtige Amt

Mit all diesen Apps sollte einem erlebnisreichen und zugleich entspannten Urlaub nichts mehr im Wege stehen. Doch weil immer etwas Unvorhergesehenes passieren kann, empfiehlt es sich, zusätzlich die App des Auswärtigen Amtes zu installieren. Hier können sich die Nutzer mit wenigen Fingertipps über aktuelle Einreisebestimmungen und die Sicherheitslage im jeweiligen Urlaubsland zu informieren.

Neben „Reisevorbereitungen“ und „Mein Reiseland“, gibt es die Kategorie „Was tun im Notfall“, mit allen wichtigen Adressen und einer Ortungs- und Nachrichtenfunktion. Unter „Wo bin ich“ und „Ich bin OK“ können Urlauber ihre Freunde und Verwandte über ihr Wohlbefinden informieren.

Corona: Jetzt helfen die Apps ganz besonders

In der Studie von Web.de und Gmx gibt jeder sechste Befragte an, die App des Auswärtigen Amtes installiert zu haben. „Die Corona-Krise sorgt gerade jetzt bei der Urlaubsplanung für viel Unsicherheit. Mit bestimmten Apps holt man sich ein gutes Stück Sicherheit zurück“, sagt Christian Friemel, der Pressesprecher von Web.de und Gmx.

Ob Sicherheitshinweise, Navigations-Tipps oder Pack-Listen – fest steht, dass das Smartphone mit all seinen Funktionen ein optimaler Reisebegleiter sein kann. Also: „App in den Urlaub!“