Nationalstiftung beruft Weihbischof Jaschke und Bahnchef Grube

Berlin/Hamburg. Hamburg ist stärker den je in der von Alt-Kanzler Helmut Schmidt gegründeten Deutschen Nationalstiftung vertreten. Neu berufen in den Senat wurde außer dem ehemaligen Bundespräsiden Horst Köhler und dem letzten Ministerpräsidenten der DDR, Lothar de Maizière, auch Hamburgs Weihbischof Hans-Jochen Jaschke. Zudem wurde Bahnchef Rüdiger Grube, der seine Wurzeln in Hamburg-Moorburg hat, in das Kuratorium berufen. Der ehemalige Hamburger Staatsrat Dirk Reimers bleibt nach zehnjähriger Tätigkeit weiterhin geschäftsführender Vorstand der Stiftung. Sie verleiht traditionell den Deutschen Nationalpreis, der in diesem Jahr an die Initiatoren der Leipziger Montagsdemonstrationen von 1989 ging. Die überparteiliche, unabhängige und gemeinnützige Stiftung wurde 1993 vor dem Hintergrund der Deutschen Wiedervereinigung von Helmut Schmidt in Weimar gegründet. Die Geschäftsstelle ist in Hamburg.